Frank A. Meyer klagt wegen Persönlichkeitsverletzung

Der Kolumnist des SonntagsBlick Frank A. Meyer bringt den Weltwoche-Kolumnisten Christoph Mörgeli vors Gericht. Anklagepunkt: Meyer will den scharfen Angriff Mörgelis in der Kolumne vom 6. April 2006 nicht auf sich sitzen lassen.

Der Kolumnist des SonntagsBlick Frank A. Meyer bringt den Weltwoche-Kolumnisten Christoph Mörgeli vors Gericht. Anklagepunkt: Meyer will den scharfen Angriff Mörgelis in der Kolumne vom 6. April 2006 nicht auf sich sitzen lassen und hat mit Hilfe seines Anwalts wegen Persönlichkeitsverletzung geklagt. Meyer verlangt 10’000 Franken Genugtuung und die Publikation des Urteils in der Weltwoche und auf der Internetseite Mörgelis. Der Friedensrichtertermin ist auf den 16. Mai angesetzt, wie der Zürcher Presseverein auf seiner Website schreibt. Mörgeli hatte in seiner Kolumne Meyer bezichtigt, auch mal Nazi-Vokabular zu verwenden in seiner Beschwörung der „Revolution der Marktisten“ und ist sich auch nicht zu schade, einen Vergleich zu „Kleinbürgerhass“ der Deutschen gegen das Weltjudentum zu ziehen. Mörgeli zeigt sich bezüglich der Klage überrascht, insbesondere, dass ein Journalist die Meinungsfreiheit beschneiden wolle und räumt der Klage Meyers keine Chance ein.
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