Kirch fordert Regresszahlungen von Breuer an die Deutsche Bank

Dieter Hahn, Vertrauter von Leo Kirch, hat am Mittwoch in überregionalen Tageszeitungen wie der FAZ und SZ Finanzanzeigen geschaltet.


Dieter Hahn, Vertrauter von Leo Kirch, hat am Mittwoch in überregionalen Tageszeitungen wie der FAZ und SZ Finanzanzeigen geschaltet. Diese sollen andere Deutsche Bank-Aktionäre dazu bewegen, bei einem weiteren Verfahren gegen die Bank mitzumachen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Denn laut dem Bundesgerichtshof sind die Deutsche Bank und der ehemalige Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer verpflichtet, Kirch Schadenersatz zu zahlen. Über die Höhe muss jedoch in einem weiteren Verfahren verhandelt werden. Nach geltender Rechtssprechung sei der Aufsichtsrat der Bank verpflichtet, Breuer in Regress zu nehmen, habe darauf aber verzichtet. Deswegen will Kirch die Deutsche Bank dazu bringen, dass Breuer zahlen muss – inklusive Gerichtskosten. Dazu benötigt er jedoch mindestens 1% des Grundkapitals oder 100’000 Euro auf seiner Seite. Ursache der juristischen Auseinandersetzung ist ein Fernsehinterview von 2002: Kirch wirft Breuer vor, darin seine Kreditwürdigkeit angezweifelt zu haben und macht diese Aussage für den Zusammenbruch seines Unternehmens verantwortlich.

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