Comedia fordert mehr Medienfreiheit in der Schweiz

Am 3. Mai 2006, dem Tag der Pressefreiheit, fordert die Mediengewerkschaft Comedia mehr Medienfreiheit in der Schweiz.

Am 3. Mai 2006, dem Tag der Pressefreiheit, fordert die Mediengewerkschaft Comedia mehr Medienfreiheit in der Schweiz. Journalisten, die Geheimnisse und Vertrauliches aus Politik und Verwaltung publizierten, dürfen nicht mehr bestraft werden. Comedia fordert insbesondere die Abschaffung des Strafgesetzartikels 293 und des entsprechenden Artikels 106 im Militärstrafgesetz. Dazu werden Bundesrat und Parlament aufgefordert, die Motion von Josef Lang zur Aufhebung des Strafgesetzartikels 293 zu unterstützen. Der journalistische Geheimnisverrat sei kein Straftatbestand, sondern ein Job. Unterstützt in diesem Anliegen wird Comedia von der Journalistenorganisation Impressum und auch die Bundeskanzlei machte vor kurzem einen ähnlichen Vorschlag.
Ausserdem fordert die Gewerkschaft einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Medienschaffenden in Deutschschweiz und Tessin, konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen und der Arbeitsbedingungen von Journalisten und Fotografen. Hinzu kommt die Forderung nach einer für die Sicherheitskräfte verbindliche Anerkennung von Presse- und BR-Ausweisen.
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