Swiss Brand Observer befragt kontinuierlich zur Schweizer Markenlandschaft

Mit dem Swiss Brand Observer lanciert das Marktforschungsinstitut Link ein Studienformat, das wöchentlich die Konsumentenwahrnehmung zur Schweizer Markenlandschaft segmentübergreifend erhebt. Das Institut für Marketing und Analytics der Universität Luzern unterstützt in der Konzeption und Durchführung.

Der Swiss Brand Observer analysiert die Wahrnehmung einer Vielzahl an Marken in verschiedenen Segmenten, wie zum Beispiel Financial Services, Handel, FMCG und Dienstleistungen. Hierzu wird wöchentlich von Link eine für die Schweiz repräsentative Umfrage mit 2’000 Interviews durchgeführt. Mit dem neuartigen Studienformat verstärken Link und das Institut für Marketing & Analytics IMA der Universität Luzern ihre seit mehreren Jahren bestehende Forschungskooperation.

Innovatives Tool für Forschung und Praxis

Die durch den Swiss Brand Observer generierten Daten sollen sowohl der Wissenschaft als auch insbesondere den in der Schweiz agierenden Marken zugutekommen. Mit wissenschaftlich fundierten Methoden werden in hoher Regelmässigkeit die Bekanntheit und Wahrnehmung von Marken sowie die Einstellung zu diesen gemessen.

Link zufolge biete der Swiss Brand Observer für die Geschäftsbereiche Marketing, Strategie und Branding neue Möglichkeiten, die eigene Marke zu beobachten, zu steuern und zu entwickeln. «Die wöchentliche Erhebung bietet beispielsweise Marketingverantwortlichen ein umfassendes Bild sowohl zur eigenen wie auch zu konkurrierenden Marken und ermöglicht damit eine kontinuierliche Erfolgsmessung von eigenen Marketingmassnahmen», erklärt Stefan Reiser, Managing Director Marketing Research von Link. Insgesamt erhebe der Brand Observer wöchentlich 18 relevante Grössen zur Markenwahrnehmung und Markenevaluation, woraus ein umfassendes, kundenbezogenes sowie wochenaktuelles Abbild der Marken resultiere. Darüber hinaus wird die Wahrnehmung von spezifischen Eigenschaften beziehungsweise Assoziationen zu einer Marke abgefragt: Dies umfasst Themenfelder wie Nachhaltigkeit, Innovativität oder weitere Kriterien wie beispielsweise «Swissness».

Kontinuierliche Erkenntnisse via Self-Service Dashboard

Das Studiendesign wurde im Vorfeld von Marketing- und Brand-Expert*innen von Link konzipiert und mit wissenschaftlicher Unterstützung des IMA operationalisiert. Die wöchentlichen Ergebnisse der Befragungen können über ein Self-Service Dashboard gegen eine Lizenzgebühr abgerufen werden.

Der grosse Vorteil bestehe insbesondere in der wöchentlich repräsentativen Datenerhebung, die in dieser Form bislang einzigartig sei. «So besteht erstmals die Möglichkeit, Marketingausgaben der zeitlichen Entwicklung gegenüberzustellen und die Massnahmeneffektivität in einem modernen Ansatz zu analysieren. Gleichzeitig schafft das Tool Transparenz, da das dynamische Wettbewerbsumfeld bei den meisten Marken bisher weniger miteinbezogen wurde», erklärt dazu Reto Hofstetter, Professor für digitales Marketing am IMA.

Der Umfang und die Aktualität der erhobenen Daten würden jedoch nicht nur hervorragende Chancen für Marken und deren Verantwortliche, sondern auch eine gute Grundlage für weiterführende Forschungsprojekte im digitalen Marketing bieten.

Interessierte Marketingverantwortliche – auf nationaler sowie internationaler Ebene – können sich direkt via Website mit Link in Verbindung setzen.

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