Social-Mania: Sieben Marketing-Tipps für Startups

Noch nie in der Geschichte gab es so vielfältige Möglichkeiten, sein eigenes Unternehmen bekannt zu machen. Doch durch die Digitalisierung wächst auch der Konkurrenzdruck. Um sein Startup-Unternehmen zum Erfolg zu führen, ist es unerlässlich sich mit Marketingstrategien zu beschäftigen. Kemal Üres gibt in seinem Gastbeitrag sieben Marketing-Tipps für Startups.

1. Social-Media-Plattformen

Social-Media-Plattformen sind der kürzeste und direkteste Weg, um mit seiner Zielgruppe zu kommunizieren. Dabei sollte immer der Mehrwert für die Follower im Vordergrund stehen. Auch für ausgefallene Werbekonzepte sind Social-Media-Plattformen bestens geeignet. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, live mit den Nutzern in Kontakt zu treten. Die Möglichkeiten, die Social Media bieten, sind vielfältig und in der heutigen Zeit ein starkes Werbetool.

2. Am Puls der Zeit

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Wer seine Social-Media-Kanäle nicht pflegt, lässt sie verkümmern. Die Follower sollten immer Up-to-Date sein und über die neuesten Entwicklungen des eigenen Unternehmens aufgeklärt werden. Wer Social Media nur hin und wieder benutzt, verliert schnell den Kontakt zu seinen Kunden.

3. Zielgruppe kennen

Die beste Werbung nützt nichts, wenn sie die falschen Leute erreicht. Um gezielte Werbung schalten zu können ist es wichtig die eigene Zielgruppe genau zu kennen. Wer weiss, wie diese denkt, kann auch massgeschneiderte Werbekampagnen erstellen und gezielt das Wunschpublikum ansprechen.

4. Mit anderen Unternehmern vernetzen

Konkurrenz belebt den Markt. Das mag zwar stimmen, nichtsdestotrotz können einzelne Unternehmen aber voneinander profitieren. Anstatt andere Unternehmen als Konkurrenz zu sehen, sollte man sie als Mitbewerber betrachten. Von einigen kann man etwas lernen und Ideen in sein eigenes Geschäft integrieren. Mit anderen kann sogar eine Kooperation von Vorteil sein.

5. Suchmaschinenoptimierung

Der beste Inhalt nützt nichts, wenn man ihn nicht finden kann. SEO ist daher ein nützliches Mittel, um mehr Reichweite zu erzeugen. Zwar bleibt der Google-Algorithmus nach wie vor ein gut behütetes Geheimnis, dennoch haben sich im Laufe der Zeit bewährte Strategien etabliert, mit denen man seine Suchergebnisse verbessern kann.

6. Klassische Werbung

Die digitale Welt bietet ungeahnte Möglichkeiten. Dabei wird die klassische Werbung oftmals ausser Acht gelassen. Aber gerade für regionale Unternehmer kann diese äusserst profitabel sein. Flyer verteilen, Plakate aufhängen, sich mit der Gemeinde/Stadt austauschen sind nur einige der vielfältigen Möglichkeiten, um seine Reichweite zu erhöhen. Auch ein Zeitungsbericht in der regionalen Presse ist nie verkehrt.

7. Alle Komponenten einbinden

Damit der Erfolg nicht nur vom Zufall abhängt, ist es wichtig, sich nicht nur auf eine Werbestrategie zu konzentrieren. Das Zusammenspiel von allen Möglichkeiten entscheidet am Ende über Erfolg oder Misserfolg. Wer alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel maximal ausschöpft, wird das bessere Ergebnis einfahren. Im Laufe der Zeit sammelt man Erfahrung und sieht, welche Strategien besser funktionieren als andere. Dann kann man seinen Schwerpunkt noch immer umverlagern und sich auf die stärksten Zugpferde konzentrieren. Man sollte trotzdem nicht andere Möglichkeiten per se ausschliessen.

Fazit

Ein gutes Marketingkonzept ist gerade für Neueinsteiger besonders wichtig. Wie erreiche ich meine Zielgruppe am besten und welche Werbemittel kann ich dazu verwenden? Umso ausgereifter das eigene Konzept ist, desto erfolgreicher wird es am Ende auch sein. Daher ist es wichtig, sich bereits früh mit diesem Thema auseinander zu setzen.


* Kemal Üres ist Gründer der Gastronomie-Kette Daily You – Eat powerful und Gesellschafter bei Eisberg-Seminare GmbH Hamburg und im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Mentaltrainings tätig. Er teilt seine Erfahrungen mit anderen Jungunternehmern.

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