50 Prozent der Unternehmen sind digitale Dinos

DIGITAL Eine neue Studie kommt zum Schluss, dass es mehr als der Hälfte der Unternehmen und Organisationen in der Schweiz an digitalem Know-how mangelt. Gleichzeitig schreiben 74 Prozent der Unternehmen der Digitalisierung grosse Auswirkungen auf ihre Branche zu.Die Studie wurde im Rahmen einer Masterarbeit an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt. Sven Ruoss, Studienleiter […]

Die Studie wurde im Rahmen einer Masterarbeit an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich durchgeführt. Sven Ruoss, Studienleiter CAS Social Media Management an der HWZ fasst zusammen: «Nach wie vor scheint digitales Know-how sowohl auf Führungs – als auch auf Mitarbeiterstufe Schweizer Unternehmen zu fehlen».74 Prozent der befragten Unternehmen gaben jedoch an, dass die Digitalisierung bis zu sehr grosse Auswirkungen auf ihre Branche hätte. Ausserdem werde dies für die Hälfte der Schweizer Unternehmen bis 2014 erfolgskritisch.

DigitalDinos
Mangelndes Know-how und fehlende finanzielle RessourcenSchweizer Unternehmen fordere die digitale Transformation hauptsächlich aufgrund von Einschränkungen im IT-System, fehlender finanzieller Ressourcen und mangelndem Know-how auf der Führungsetage. «Ein Umdenken ist dringend notwendig, da sich der digitalen Entwicklung keine Branche entziehen kann. Ein sinnvoller Einsatz digitaler Möglichkeiten kann die Kundenbindung massgeblich erhöhen und führt meist zu einer Effizienzsteigerung in allen Bereichen», hält Manuel P. Nappo, Leiter des Center for Digital Business an der HWZ fest. Als wegweisende Technologien erkennt die Studie «Digital Security» sowie die Bereiche «Mobile», «Big Data», «Social Media» und «Cloud Computing». Als wichtigste Beweggründe für Unternehmen, die digitale Transformation zu vollziehen, werden Produkt- und Dienstleistungserweiterungen, ein verbessertes Kundenerlebnis und die Steigerung der Produktivität aufgeführt.
Herausforderung_DigitalTransfo
———————————————–Zur Studie/Masterarbeit:An der Studie/Befragung nahmen 463 Personen teil. Davon 77 Prozent männlich, 23 Prozent weiblich. 62 Prozent der Befragten sind im Kader, 33 Prozent haben keine Kaderfunktion und 5 Prozent sind selbständig. Weitere zusammengefasste Informationen: Digitale Transformation in der Schweiz   
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