Die Top-Marken 2017

BRANDS Havas Worldwide Schweiz richtet bereits zum vierten Mal zusammen mit dem Marktforschungsinstitut management tools den Blick in die Zukunft der Schweizer Markenlandschaft.  Mit insgesamt 4‘145 Personen aus der Deutsch- und der Westschweiz wurde die Befragung hinsichtlich Studienteilnehmer nochmals erweitert, um ein wahrheitsgetreues Bild zur Entwicklung von 560 Marken zu erhalten. Weil besonderer Wert auf […]

Mit insgesamt 4‘145 Personen aus der Deutsch- und der Westschweiz wurde die Befragung hinsichtlich Studienteilnehmer nochmals erweitert, um ein wahrheitsgetreues Bild zur Entwicklung von 560 Marken zu erhalten. Weil besonderer Wert auf eine bevölkerungsrepräsentative Verteilung der Studienteilnehmer gelegt wird, ist Brand Predictor zu einem der validesten Marken-Tools der Schweiz herangereift. Grundlage der Markenprognosen ist aber nicht nur die statistische Genauigkeit, sondern auch die Integration von Meinungsführern, den sogenannten ProSumern. Diese zeichnen sich durch ihre ausgeprägten Konsumgewohnheiten sowie ihre Mediennutzung und Markenpräferenzen aus. Sie sind überdurchschnittlich an neuen Produkten interessiert, digital unterwegs und das Wichtigste: als einflussreiche Meinungsführer sind ProSumer ihrer Zeit bis zu zwei Jahren voraus – vergleicht man deren Einschätzung mit dem Mainstream, lassen sich ziemlich präzise Prognosen machen. Genau dies macht sich die Brand-Predictor-Studie zunutze und kann darum das Markenranking 2017 schon heute mit grosser Wahrscheinlichkeit vorhersagen.“Digitaler Detox” im Dynamikranking 2017Entgegen der Vermutungen hat der neuste Trend aus dem Silicon Valley nichts mit einem App oder Smartphone zu tun, sondern mit dem Verzicht darauf – sprich dem Digital Detox. So wird das Ranking seit 2012 erstmals nicht von einer digitalen Marke angeführt. Nach zweijähriger Führung rutscht der Online-Versandhändler Zalando auf Platz 7. Der neue Leader heisst IKEA, gefolgt von der Migros. Immerhin kann sich WhatsApp als digitale Marke auf dem dritten Platz halten. Der Vergleich mit den Daten der vergangenen Jahre zeigt, dass digitale Marken zwar teilweise an Vertrauen gewonnen, auf Dynamikebene jedoch keine Fortschritte gemacht haben.Tageszeitungen und SRF mit schwerem StandWährend 20 Minuten als meistgelesene Tageszeitung ihre Vorreiterstellung festigen konnte, verlieren im Mainstream viele Traditionstitel, so zum Beispiel die NZZ oder der Tages-Anzeiger, trotz hoher Vertrauenswürdigkeit weiterhin an Dynamik. Auch das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) musste erstmals seit der Neuausrichtung in der breiten Bevölkerung Dynamikverluste verbuchen. Um der neuen Medienlandschaft gerecht zu werden, wurden neben watson auch die internationalen Medienportale BuzzFeed und Huffington Post in die Markenliste integriert.Mit Nachhaltigkeit und BiolabelsDer Lebensmittel-Detailhandel bleibt weiterhin auf Hochkurs. Aldi Suisse und Lidl etablieren sich gemäss den Vorhersagen der letzten Jahre immer stärker im Markt. Dabei widerspiegelt das in den Daten zunehmende Vertrauen auch den allmählichen Strategiewechsel der Discounter zu einer Optimierung und Aufwertung ihrer Sortimente durch ihre Swissness-Kampagnen. Neben Swissness hat sich auch Nachhaltigkeit zu einem zentralen Erfolgsfaktor im Retail entwickelt.

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Weitere Informationen zur «HAVAS Brand Predictor»-Studie.
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