ADC Awards 2022: 38 Bronze, 16 Silber, 6 Gold, 1 Evergreen, 1 Student of the Year

Die Mitglieder des ADC Switzerland haben bei den alljährlichen ADC Awards 431 Einsendungen juriert und die kreativsten, herausragendsten und wegweisendsten Arbeiten ausgezeichnet.

Die Gewinnerin und Gewinner (Foto:Tobias Stahel)

Nachdem bereits vor zwei Wochen die Bronze-Gewinner bestimmt wurden, traf sich am letzten Mittwoch die Gold-Jury erstmals seit drei Jahren wieder physisch, um die Besten der Besten zu küren. Dabei wurden zwar kein Grand Prix, aber gleich sechs Gold-Würfel vergeben, drei davon allein in der Kategorie Film.

Die ADC Goldwürfel 2022

  • Canal+ in der Kategorie Film für ihre Arbeit «La Punition» von Havas Switzerland
  • Freitag in der Kategorie Film für ihre Arbeit «Better B than Boom»
  • Schweiz Tourismus in der Kategorie Film für ihre Arbeit «No Drama» von Wirz Communications
  • Ochsner Sport in der Kategorie Promotion für ihre Arbeit «Runtime» von thjnk Zürich
  • Swisscom in der Kategorie Kampagnen für ihre Arbeit «Pistenfarbe»
  • Welti-Furrer Fine Art in der Kategorie Anzeigen für ihre Arbeit «When art has to move» von Ruf Lanz

Auch ein Evergreen wurde vergeben. Der ADC ehrt damit Kunden, die über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren herausragende und vom ADC ausgezeichnete Kommunikation gemacht haben. Im Falle des diesjährigen Gewinners war der Zeitraum sogar noch länger, da der Evergreen bereits zum zweiten Mal nach 2013 und hochverdient an den gleichen Kunden geht:

Der Evergreen 2022

Nicht nur Gold wurde dieses Jahr überdurchschnittlich oft vergeben, sondern auch
Silber

  • Samsung Switzerland in der Kategorie Digital für die Arbeit «Epic Mode» von Sir Mary
  • Ochsner Sport in der Kategorie Digital für ihre Arbeit «Runtime» von thjnk Zürich
  • Geberit International in der Kategorie Digital für ihre Arbeit «Handbutts» von Wunder Thompson Switzerland
  • Krebsliga Schweiz in der Kategorie Digital für ihre Arbeit «Recipes rewritten» von Farner Consulting
  • Canal+ in der Kategorie Craft für ihre Arbeit «La Punition» von Havas Switzerland
  • Denner in der Kategorie Craft für ihre Arbeit «Denner-Baby» von thjnk Zürich
  • IWC Schaffhausen in der Kategorie Craft für ihre Arbeit «A man of the future» von who’s Mcqueen picture und Scholz&Friends
  • Welti-Furrer Fine Art in der Kategorie Plakate für ihre Arbeit «When art has to move» von Ruf Lanz
  • Filmar en América Latina in der Kategorie Design für ihre Arbeit «Festival Filmar 2021» von WePlayDesign
  • Zürich Tourismus in der Kategorie Design für ihre Arbeit «The Zurich Magazine #2» von Studio Achermann
  • Swisscom in der Kategorie Creative Media für ihre Arbeit «Pistenfarbe» von Swisscom
  • Zürich Tourismus in der Kategorie Fotografie für ihre Arbeit «A Life Aquatic» von Studio Achermann
  • Krebsliga Schweiz in der Kategorie Good für ihre Arbeit «Recipes rewritten» von Farner Consulting

Auch ein Student of the Year wurde gekürt

Die Gewinnerinnen dieses beim Nachwuchs ausserordentlich begehrten Würfels heissen dieses Jahr

Nominiert in der Kategorie «Student of the year» wurden

  • Vera Gut mit «The Morning After» für die ZHdK
  • Anthony Milton mit «Nomade•s» für das Centre de formation professionnelle Arts Genève (CFParts)
  • Svenja Tschannen und Sébastien Ross mit «Kein Müller» für die Fachhochschule Graubünden

Der Grand Prix, der nach vielen Jahren unter der Prämisse «Kann vergeben werden, muss aber nicht», wieder eingeführt wurde, fand keinen Gewinner.

Jury-Chairman Thomas Wildberger begründet den Entscheid wie folgt: «Der Grand Prix wird für eine Arbeit vergeben, die maximal brilliant ist. Da gleich mehrere Arbeiten dieses Kriterium erfüllten und sich auf höchstem Niveau ebenbürtig waren, haben wir entschieden, lieber keinen Grand Prix zu vergeben, denn eigentlich hätten alle einen verdient».

Fazit vom Jury-Chairman Thomas Wildberger: «Das Jahr 2021 war ein überraschend starker Jahrgang mit sehr vielen grossartigen Arbeiten. Besonders hervorzuheben ist die Kategorie Film mit drei Gold- und drei Silbermedaillen, die nach schwachen Jahren wieder deutlich an Qualität zugelegt und eine Bewegtbild-Expertise zu Tage gefördert hat, die sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann. Bemerkenswert ist ausserdem, dass in der Kategorie Kampagnen, einer der schwierigsten überhaupt, endlich wieder ein Gold-Würfel vergeben werden konnte, und das auch noch für einen grossen, sichtbaren Kunden. Ich bin hoch erfreut über das Gesamtergebnis und noch mehr darüber, dass unsere Branche die Hoffnung niemals aufgibt und nach wie vor fest daran glaubt, dass man mit kreativer Kommunikation erfolgreicher ist.

Einen grossen Dank richten die Macher an die Partner des ADC Switzerland: Allen vorweg Accenture als Hauptsponsor sowie APG|SGA, Blick, Die Post, SRF, Swisscom, UBS, Handelszeitung, APGS, Swissfilm Association und vielen weiteren, ohne die die ADC Awards und die Creative Days 2022 nicht möglich gewesen wären.

(Foto:Tobias Stahel)
(Foto:Tobias Stahel)
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