Swisscom hat letztes Jahr fast 600 Stellen in der Schweiz abgebaut

Angesichts des Preiskampfs in der Schweiz und des Einbruchs der Roamingeinnahmen wegen Corona steht die Swisscom weiterhin auf der Kostenbremse. Dies hat Folgen fürs Personal. Im vergangenen Jahr hat der Telekomkonzern in der Schweiz 580 Vollzeitstellen gestrichen.

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Insgesamt zählt der Branchenprimus hierzulande noch 16’048 Vollzeitjobs. Das sind 3,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Ausland hat die Swisscom indes Arbeitsplätze geschaffen. Bei der Mailänder Breitbandtochter Fastweb entstanden knapp 250 zusätzliche Jobs als Folge von Folge von Unternehmensübernahmen sowie der Anstellung externer Mitarbeiter, wie die Swisscom in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht schreibt. Ende Dezember hatte der Gesamtkonzern 19’062 Vollzeitstellen, was ein Rückgang um 255 Arbeitsplätze ist (-1,3 Prozent).

In der Schweiz geht der Aderlass beim Personal weiter. Auch im laufenden Jahr rechnet die Swisscom mit leicht weniger Arbeitsplätzen im Heimmarkt. «Mit einer umsichtigen Planung will die Swisscom einen Rückgang wie bis anhin soweit wie möglich über natürliche Fluktuation und Pensionierungen auffangen oder alternative Lösungen finden», schrieb der «blaue Riese» im Communiqué. (SDA)

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