Weko sichert Wettbewerb auf Glasfasernetz

Die Wettbewerbskommission Weko eröffnet eine Untersuchung gegen Swisscom. Der Kommission zufolge bestehe die Gefahr, dass Swisscom beim Bau des Glasfasernetzes Konkurrenten vom Markt ausschliesst. Sie beschliesst deshalb vorsorgliche Massnahmen.

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Swisscom will das Glasfasernetz weiter ausbauen und über 1,5 Millionen zusätzliche Haushalte und Geschäfte mit Glasfaser erschliessen. Dabei ändert sie in Gebieten, welche sie alleine ausbaut, die Bauweise des Netzes so, dass Wettbewerber keinen direkten Zugang mehr zur Netzwerkinfrastruktur erhalten. Swisscom verändere damit die bestehende Marktstruktur und schränke mutmasslich die Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten ihrer Konkurrenten ein, so die Weko in einer Mitteilung. Endkunden und Endkundinnen könnten ihrerseits in der Folge in der Wahl ihrer Anbieter und der Produktevielfalt eingeschränkt werden.

Gestützt auf die derzeit verfügbaren Informationen erscheine es der Weko zufolge als glaubhaft, dass Swisscom mit diesem Verhalten eine marktbeherrschende Stellung missbrauche. Daher verbietet die Kommission dem Telekom-Anbieter ab sofort mit vorsorglichen Massnahmen, Wettbewerbern beim Ausbau des Glasfasernetzes den Zugang zu durchgehenden Leitungen zu verweigern.

Die Weko untersucht nun eigenen Angaben zufolge vertieft, inwiefern Swisscom durch die Verweigerung des Netzzugangs allenfalls ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht.

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