Google plant simples Smart Display für Senioren

Der US-Tech-Gigant Google testet momentan ein simpleres Interface für seine «Nest Hub Max»-Smart-Displays, das auch für ältere, mit Technologie wenig vertraute Menschen einfach zu verwenden sein soll.

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Der Konzern führt diese Tests in US-Altersheimen durch, damit die Bewohner über die Video-Chat-Anwendung Google Duo mit ihren Familien und Freunden problemlos in Verbindung bleiben können.

 

«Wichtig für Gesundheit»

«Für die mentale und emotionale Gesundheit von Senioren ist es wichtig, mit anderen verbunden zu bleiben. Die soziale Isolation in der Quarantäne macht das besonders schwer. Mit Nest Hub Max und Duo können Familien «zusammen» sein, obwohl sie nicht am gleichen Ort sind», heisst es von Google.

Etwa 1000 vereinfachte Nest-Hub-Max-Geräte hat Google an sieben Altersheime im US-Bundesstaat Washington verteilt. Die smarten Displays sind einfacher zu verwenden als gewöhnliche Exemplare. Eine Liste von Kontakten wurde zuvor erstellt, um Videoanrufe zu erleichtern. Ausserdem sind die Displays mit simpel gestalteten Karten ausgestattet, die Anwendern genau sagen, was sie damit tun können und als Abkürzung zu Funktionen wie Musik, Wetterberichten oder Einstellungen dienen.

 

«Aktivität ist anonym»

Google will die Altersheim-Version von Nest Hub Max möglichst privat gestalten. Die Geräte werden von dem Flottenmanagement-System von Nest Hub verwaltet. Ausserdem laufen sie auf einem «ausgeloggten» Modus, auf dem keine Daten gespeichert werden. «Sämtliche Aktivität darauf ist anonym», so Google. (pte)

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