Richnerstutz realisiert Kunstwerk im Megaformat für den Hauptsitz der Vaudoise

Richnerstutz hat das Baugerüst des Hauptsitzes der Vaudoise in Lausanne eingekleidet. Die Grossformat-Umsetzung auf 2‘300 Quadratmetern zeigt das Kunstprojekt «On and Around» des irischen Künstlers Nigel Peake.

Aufgrund von Renovierungsarbeiten ist das Hauptgebäude der Vaudoise Versicherungen derzeit in ein grosses Baugerüst gehüllt. Dieses nutzt die Vaudoise Kunstkommission für eine Kunstinstallation von Nigel Peake. Der 1981 in Irland geborene Architekt, Designer und bildende Künstler stellt seine Werke in Europa und den USA aus. Für die Versicherung hat Richnerstutz Peakes Kunstwerk «On and Around» auf die Planen und an das Gerüst gebracht – in Rekordzeit. Von der Druckfreigabe bis zur fertigen Montage vergingen lediglich zehn Tage.

Planen, produzieren, montieren

Die Umsetzung habe eine enge Zusammenarbeit mit Vaudoise, Nigel Peake und dem mit der Renovation beauftragten Architekturbüro Itten+Brechbühl erfordert, schreibt Richnerstutz in einer Mitteilung. Das Unternehmen zeichnete dabei sowohl für die Planung, die Bemusterung, die genaue Massaufnahme, die Erstellung der Pläne und die Visualisierungen als auch für die Produktion und die Montage verantwortlich. «Das Megaformat über 2’300 Quadratmeter forderte einen maschinellen wie auch händischen Prozess. Das Werk besteht aus einzelnen, fünf Meter breiten Bahnen, die exakt zusammengefügt werden müssen, damit die Übergänge stimmen», erklärt Marc Mühlemann, Key Account Management & Marketing, Suisse Romande bei Richnerstutz.

Ein monumentales Gesamtkunstwerk

Herausfordernd zeigte sich auch die Konfektion des gigantischen Kunstwerks. Richnerstutz hat das bedruckte Material dafür in Bahnen zusammengeschweisst und rundherum mit Befestigungsmöglichkeiten ausgestattet. «Die Montage erfolgte in der dritten Dimension, was viel Vorstellungskraft beim Planen und Konfektionieren voraussetzte, damit auch wirklich alles passt», sagt Marc Mühlemann. Das Resultat spricht für sich: «On and Around» zeigt sich als Gesamtkunstwerk und lädt zum Staunen ein. Die Verflechtung von Linien, Farben und Strukturen schafft einen Dialog, der sich ständig zwischen der Architektur, der Stadt und der umgebenden Landschaft erneuert.

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