Webinar zu digitalen Events: Die Notlösung hat Zukunftspotential

Wie wird ein digitaler Event zum Erfolg? Was ist dabei zu beachten? Wie fördert man Interaktion, wie wird Storytelling eingesetzt? Das alles vermitteln Profis im Webinar, zu dem Andreas Messerli zusammen mit Werbewoche m&k am 22. April einlädt. Dazu fünf Fragen an Linda Schopper, Head Digital Experience von Messerli.

Linda Schopper, Head Digital Experience Andreas Messerli.

Werbewoche.ch: Linda Schopper, noch nie gab es – aufgrund der Corona-Situation – so viele digitale Events wie jetzt – als Ersatz für physische. Doch die «Notlösung» bringt auch Vorteile – welche sind die wesentlichsten?

Linda Schopper: Mit digitalen Events können wir mehr Teilnehmer*innen erreichen und die Wirkung des Anlasses auch zeitlich verlängern, indem wir Inhalte nach dem Event zur Verfügung stellen. Mit gezielten Interaktionen lassen sich die Teilnehmenden gut involvieren und werden Teil des Geschehens. Zudem sind digitale Events auch ökologisch nachhaltig, da die Eventteilnehmer*innen nicht anreisen müssen und von überall teilnehmen können.


Was zeichnet einen guten digitalen Event aus?

Linda Schopper: Er muss spannende Inhalte vermitteln, die Mehrwert bieten. Das Ganze sollte in einem kurzweiligen und unterhaltsamen Format stattfinden, welches Interaktion und Engagement der Teilnehmer*innen fördert. Da bei digitalen Formaten nur zwei Sinne (Sehen und Hören) angesprochen werden, sind Dramaturgie und Abwechslung sowie ein guter Medienmix im Programm zentral, um eine emotionale Verbindung zu erzeugen.

 

Sie haben – vor allem in den letzten Monaten – viel Erfahrung mit digitalen Events gesammelt. Was hat Sie persönlich am meisten überrascht?

Viele Teilnehmende haben akzeptiert, dass der Austausch momentan mehrheitlich digital erfolgt und partizipieren daher aktiver am Geschehen. Die Chatfunktion hat sich etabliert und eignet sich besonders gut für die Leadgenerierung. Der Eventorganisator kann die Teilnehmer und die Bedürfnisse identifizieren und nach dem Event nochmals gezielt nachfassen.

 

In Zukunft wird es wohl viele hybride Events geben – physisch und digital zugleich – welche Möglichkeiten ergeben sich aus der Kombination und was ist zu beachten?

Das ist eine grosse Chance und die Kombination der Zukunft. Physische Events können durch den hybriden Ansatz eine enorme Reichweitensteigerung erzielen und länger nachwirken. Ein hybrider Event muss jedoch sowohl für das anwesende Publikum wie auch auf die Online-Teilnehmenden konzipiert werden. Es gilt dabei, die grundlegend verschiedenen Bedürfnisse und Erwartungshaltungen zu berücksichtigen. Wir sehen darin aber ein grosses Potential und sind stark der Meinung, dass der hybride Ansatz auch auf Messen und Generalversammlungen Einzug halten wird.

 

Was werden Sie im Webinar am 22. April ausserdem vermitteln?

Wir möchten unsere Teilnehmenden inspirieren und ermutigen, mit digitalen Formaten Erfahrungen zu sammeln und damit Erfolg zu haben. Wir zeigen Schritt für Schritt die Erfolgsfaktoren, die es für die Organisation von digitalen Events braucht. Dabei werden wir auch verschiedene praxisorientierte Beispiele zeigen und Experten zu Wort kommen lassen.


Interessierte können sich für das Webinar «Digitale Events» vom 22. April 2021, 11.00 Uhr unter diesem Link gratis anmelden.

Andreas Messerli mit Sitz in Wetzikon ist ein Anbieter für Live Experience. Das Unternehmen entwickelt und realisiert Markenauftritte auf Messen, Events oder am Verkaufspunkt und vernetzt sie digital. Dazu gehören auch die Disziplinen «Digitale und Hybride Events».

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