Bernexpo: Die tun was

Die Bernexpo Group hat Ende Mai Verträge mit vier Unternehmen unterzeichnet, die sich mit insgesamt 45 Prozent am Aktienkapital des Messeparks Bern beteiligen.

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«Die Bernexpo Groupe schliesst die Beteiligung von weiteren interessierten Unternehmen an der Messepark Bern AG zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus», sagt Franziska von Weissenfluh (Bild), Verwaltungsratspräsidentin der Bernexpo Groupe. «Dank der neuen Aktionärsstruktur kann die Bernexpo Groupe ihren Fokus wie geplant vollumfänglich auf die Stärkung ihres Kerngeschäftes sowie die Weiterentwicklung ihrer strategischen Themenfelder richten», sagt Franziska von Weissenfluh, Das Bernexpo-Areal befindet sich im Eigentum der Messepark Bern AG und ist eines der grössten Messegelände der Schweiz. 

 

Öffentliche Hand bleibt Aktionärin

Bei den neuen Aktionären handelt es sich um die drei Berner Unternehmen Mobiliar, Visana Beteiligungen, die Securitas Gruppe sowie die Immobiliendienstleisterin HRS Real Estate. Sie stellen gemeinsam mit der Bernexpo Groupe, die Minderheitsaktionärin bleibt, die Stärkung und Weiterentwicklung des volkswirtschaftlich bedeutsamen Messeplatzes Bern sicher.

Die öffentliche Hand (der Kanton Bern mit 8,95 Prozent, die Stadt Bern mit 3,16 Prozent, die Burgergemeinde mit 3,71 Prozent und die drei Gemeinden Köniz mit 2,84 Prozent, Ostermundigen mit 1,89 Prozent und Muri mit 1,61 Prozent) bleibt mit 22,16 Prozent Aktionärin des Messeparks Bern.

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Pro Wirtschaft

Eines der anstehenden Grossprojekte der Messepark Bern AG ist der Ersatz der vor 67 Jahren als Provisorium gebauten Festhalle (Bild). Mit dem Bau der Neuen Festhalle will die Messepark Bern AG eine bedeutende Marktlücke schliessen. Aktuell bietet die Hauptstadt kein Angebot für Veranstaltungen, Ausstellungen oder Erlebniswelten mit einer Kapazität von bis zu 8’500 Personen. 

Markus Wyss, Leiter Immobilien der Mobiliar, betont: «Unser Engagement ist ein Bekenntnis zur Region. Bern braucht die Messe- und Ausstellungshallen. Sie bereichern und ergänzen das Veranstaltungsangebot in der Stadt Bern und verstärken deren nationale und internationale Ausstrahlung. Das wird der gesamten Region, der Wirtschaft und dem Tourismus zugutekommen.» 

 

Zuversicht trotz Coronavirus-Pandemie 

Exekutive und Parlament der Stadt und des Kantons Bern werden im Herbst über die Genehmigung des Kredites einen Entscheid fällen. Im Frühjahr 2021 werden die Bevölkerung der Stadt Bern sowie der Grosse Rat des Kantons Bern über Beiträge von je 15 Millionen Franken an die Infrastrukturkosten der Neuen Festhalle entscheiden.

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie treffen die Bernexpo Groupe hart. So musste unter anderem die BEA, einer der grössten Publikumsveranstaltungen der Schweiz, abgesagt werden. «Das Unternehmen steht aber auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis und verfügt über das notwendige professionelle Rüstzeug, um diese schwierige Situation erfolgreich zu meistern», sagt Franziska von Weissenfluh. 

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