Olma Messen: Budget übertroffen

Im einem anspruchsvollen Marktumfeld konnten sich die Olma Messen gut behaupten und das Budget deutlich übertreffen. Der Cashflow beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 7,6 Millionen Franken.

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Die Ergebnisse und Besucherzahlen der Olma Messen St. Gallen konnten auf gutem Niveau gehalten werden. Die beiden grossen Publikumsmessen Olma und OFFA verzeichneten sogar einen Besucherzuwachs. 

Der Umsatz betrug 29,6 Millionen Franken, das Betriebsergebnis vor Abschreibungen lag bei 7,3 Millionen. Im Jahr 2019 wurden vier strategische Projekte gestartet, mit denen die Olma Messen in die Digitalisierung, das Eventagenturgeschäft sowie in neue Messe- und Veranstaltungsformate investieren. Auch fielen erste Finanzierungskosten für das Bauprojekt Olma-Neuland an. Der Cashflow ohne Berücksichtigung dieser Kosten erreichte 7,6 Millionen Franken (im Vorjahr 8,6 Millionen) und mit Berücksichtigung der strategischen Projekte 7,1 Millionen Franken. 

Das Projekt Olma-Neuland (Bild oben) befindet sich auf Kurs und erreichte im Geschäftsjahr 2019 verschiedene Meilensteine. So konnte der Projektwettbewerb abgeschlossen werden und das auf der Grundlage des Siegerprojekts von Ilg Santer Architekten, Pedrazzini Guidotti Ingenieure und Meta Landschaftsarchitektur erarbeitete Baugesuch eingereicht werden. 

 

CongressEvents St.Gallen 

CongressEvents St.Gallen begleitete 114 Kongresse, Tagungen, Versammlungen, Ausstellungen, Festanlässe und weitere Veranstaltungen und erreichte erneut ein sehr gutes Ergebnis. Die Hallenbelegung stieg auf einen Höchstwert von 277 Belegungstagen an, was ein Plus von 5% bedeutet. Der Erfolg ist auf ein starkes Kongressjahr zurückzuführen. 

Mit der Renovation der legendären Moststube, die seit 1943 essenzieller Teil der Olma und mittlerweile auch der OFFA ist, wurde die Nutzung auch für CongressEvents und ihre Veranstalter erweitert und das Restaurant kann ausserhalb der beiden grossen Publikumsmessen über das ganze Jahr hinweg gebucht werden. 

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Führungswechsel 

Ende März gibt Direktor Nicolo Paganini nach neun Jahren die operative Leitung der Olma Messen St.Gallen auf eigenen Wunsch ab. Der Verwaltungsrat hat am 13. März 2020 Christine Bolt als neue Olma-Direktorin gewählt (Werbewoche.ch berichtete). In Absprache mit ihrer derzeitigen Arbeitgeberin tritt Christine Bolt die neue Aufgabe bei den Olma Messen bereits am 1. Juni 2020 an. In den Monaten April und Mai werden die Geschäfte durch Vizedirektor Adi Stuber geführt. Nicolo Paganini steht sowohl Vizedirektor Adi Stuber wie auch der neuen Direktorin für Spezialaufgaben, insbesondere im Zusammenhang mit der Bewältigung der Coronavirus-Krise, zur Verfügung. 

Die Massnahmen zur Ausbreitung des Coronavirus treffen die Olma Messen St.Gallen – wie unzählige andere Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche auch – mit voller Wucht. Es mussten zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder im besten Fall verschoben werden. Messen sind besonders stark betroffen. Die Olma Messen St.Gallen setzen alles daran, die Liquidität des Unternehmens zu erhalten und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Eine davon ist die Einführung von Kurzarbeit unterschiedlichen Grades, welche alle Abteilungen betrifft. Ziel ist es, alle Arbeitsplätze zu erhalten und bereit zu sein, sobald die gewohnte Arbeit im Messe- und Veranstaltungsgeschäft wieder aufgenommen werden kann. 

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