Spatenstich für Campus Sursee Schwimm-/Sporthalle

Daniel Suter (Direktor Campus Sursee), Guido Graf (Regierungsrat), Werner Messmer (Stiftungsratspräsident Campus Sursee), Werner Roth (Gemeindepräsident Oberkirch)Im Beisein von Regierungsrat und Sportminister Guido Graf, Gemeindepräsident Ernst Roth aus Oberkirch und dem Generalplaner und Architekten Rolf Mühlethaler setzte Werner Messmer, alt Nationalrat und Stiftungsratspräsident des Campus Sursee symbolträchtig mit einem Solarbagger zum Spatenstich an. Die Anwesenheit […]

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Daniel Suter (Direktor Campus Sursee), Guido Graf (Regierungsrat), Werner Messmer (Stiftungsratspräsident Campus Sursee), Werner Roth (Gemeindepräsident Oberkirch)Im Beisein von Regierungsrat und Sportminister Guido Graf, Gemeindepräsident Ernst Roth aus Oberkirch und dem Generalplaner und Architekten Rolf Mühlethaler setzte Werner Messmer, alt Nationalrat und Stiftungsratspräsident des Campus Sursee symbolträchtig mit einem Solarbagger zum Spatenstich an. Die Anwesenheit von Vertretern von Bund, Kanton, Gemeinde und Verbänden zeigt den Stellenwert dieses akribisch geplanten, komplexen Grossprojekts, das letztlich auch die sportliche Ausrichtung der Region Sempachersee nachhaltig prägen wird.Vergleichbare Projekte in Bern, Basel, Freiburg, Winterthur, Kreuzlingen und anderen Schweizer Städten scheiterten in den letzten Jahren bereits in der Planungsphase. Umso wichtiger war es beim aktuellen Projekt, die Entscheidungen weitsichtig und mit Einbezug der wichtigsten Anspruchsgruppen zu treffen. Die Meilensteine Landerwerb, Umzonung, Fruchtfolgeflächenersatz, Architekturwettbewerb, Projektierung, Finanzierung, Baubewilligung und Bauvergabe an die Generalunternehmung Implenia waren nur dank dem Engagement aller Beteiligten in vergleichsweise kurzer Zeit möglich.Daniel Suter, Direktor Campus Sursee, ist zuversichtlich, die nun mit dem Spatenstich lancierte Bauphase als auch den danach folgenden Betrieb unternehmerisch erfolgreich umsetzen zu können: „Wir wollen den Beweis erbringen, dass ein Hallenbad energetisch smart und ökonomisch nachhaltig betrieben werden kann. Dazu war in den vergangenen vier Jahren viel Überzeugungsarbeit notwendig. Als höchste Hürde würde ich die komplexen Entscheidfindungs- und Bewilligungsverfahren bezeichnen. Aber wir haben es geschafft, in unschweizerisch kurzer Zeit die Baureife zu erreichen.“Erfolgsbestimmend scheint zu sein, dass die Bauherrschaft erstmals für ein Hallenbad-Projekt dieser Dimension eine privatrechtliche Institution ist. Die Stiftung Campus Sursee des Schweizerischen Baumeisterverbands tritt mit CHF 50 Mio. als privater Investor auf. Die Eidgenossenschaft beteiligt sich mit CHF 4 Mio. (NASAK 4) und der Kanton Luzern mit ebenfalls CHF 4 Mio. (Sportfonds) am Investitionsvolumen. In Verantwortungsdelegation übernimmt bei dieser Private Public Partnership der private Partner die Verantwortung zur wirtschaftlichen Leistungserbringung, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele erreicht werden.Beim offiziellen Anlass des Spatenstichs hatten alle zum letzten Mal Gelegenheit, sich „auf der grünen Wiese“ zu treffen, bevor dann am 3. Oktober die Bagger anrollen. Ende 2018 soll die neue Sportarena eröffnet werden.

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