Modebewusstsein beeinflusst oft die VIP-Zeltkonstruktionen

EVENT-ZELTE Bei sportlichen Grossanlässen und imposanten Festveranstaltungen werden riesige Zeltstädte aufgebaut; für VIP-Gäste kommen elegante Zeltkonstruktionen zum Einsatz. Dabei heisst der neueste Schrei: Das würfelförmige Zelt Cube bringt extravagantes Design und Schlichtheit zusammen. Im Dezember baute Orgatent in St. Moritz bei der Damen Skiweltcupveranstaltung VIP-Zelte auf.VON EUGEN RIESERAus jüngsten Studien wird ersichtlich, dass die mobilen […]

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Im Dezember baute Orgatent in St. Moritz bei der Damen Skiweltcupveranstaltung VIP-Zelte auf.VON EUGEN RIESERAus jüngsten Studien wird ersichtlich, dass die mobilen Festivitäten und Gross-Events im Bereich Sport und Kultur stark zugenommen haben und auch den VIP-Gästen besonders hofiert werden: Vor allem Unternehmen aus den Wirtschaftssektoren Automobil, Luxusgüter und Telekommunikation/IT inszenieren gerne sehr modebewusst und äusserst extravagant ihre Kundenanlässe mit imposanten Zeltinstallationen.Neue Konzepte sind gefragtDie Blasto AG in Rapperswil-Jona feiert das 30-jährige Jubiläum und zählt zu den führenden Schweizer Anbietern von Mietzelten und Mietmobiliar. Ganz gleich, wo ein Anlass gefeiert wird, ob auf höchster Ebene in den Bergen oder im Unterland, wenn Emotionen gefragt sind, bietet Blasto AG den stimmungsvollen Rahmen. Von der lauschigen Gartenparty über den gepflegten Geschäftsanlass am Firmensitz bis zur Grossveranstaltung mit individueller Zeltarchitektur werden massgeschneiderte Lösungen erarbeitet.Die Bedürfnisse für VIP-Events- und -Veranstaltungen sind je nach Grösse des Anlasses und Sparte sehr unterschiedlich und individuell, erklärt Heinz Huber, CEO und Inhaber Blasto AG gegenüber MK. Ein interessantes Beispiel dafür ist der Branchenanlass für die Livekommunikation Xaver‘13, der im Komplex 457 in Zürich stattfand. Für das neu lancierte Xaver-Konzept war Blasto AG für die Konzeption und Realisation des Apéro- und After Show Bereiches auf der Terrasse der jungen Eventlocation verantwortlich. Ziel des Raumkonzeptes war es, Gebäudearchitektur mit Zeltarchitektur zu einem authentischen Eventambiente zu vereinen und im Check-in-Bereich kamen weisse Pagodenzelte zum Einsatz.Nach Aussagen von CEO Heinz Huber entwickelt sich das Mietgeschäft in den Bereichen Zeltarchitekturen und Mietmobiliar insbesondere auf der qualitativen Ebene. «Wir profitieren von diesem Trend. Unsere Auftraggeber sind Corporate Kunden, Eventagenturen sowie Caterer und Privatpersonen. Von Blasto erwarten die Kunden in jeder Phase von der Konzeption bis zur Planung und Umsetzung Professionalität, Flexibilität, Mengenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit.»Bei mobilen Einrichtungen und Raumsystemen gehe der Trend zunehmend in Richtung Transparenz, Geradlinigkeit  und Design. Blasto AG folgt diesem Trend mit gepflegten, transparenten Zeltarchitekturen und Zendome sowie mit dem neuen mobilen Raumsystem CUBO.Modisches Mobiliar wird verlangtAuch schon lange im Geschäft ist die Grosswangener Orgatent AG; das Unternehmen verfügt über eine grosse Palette von Zelten und Zubehör. Sei es für einen Sportanlass, einen Kundenanlass, eine Kulturveranstaltung, ein Jubiläum,eine Produktepräsentation oder ein Familienfest. Zu den imposanteren Projekten zählen der FIS Ski Weltcup in St. Moritz oder auf der Eisbahn Ville de Vevey und auch das Forum EPFL in Lausanne, wo die verschiedensten Zelttypen zum Einsatz kommen.Die Nachfrage nach Zeltinstallationen sei vorhanden, aber die Preise «nicht immer so edel und exklusiv. Der Mobiliarmarkt ist mittlerweile fast zu einem Modeartikel geworden. Farben und Design wechseln jährlich und auch mit modischem Mobiliar-Design kommt man rasch aus der Mode», bringt es Beat Bussmann, Geschäftsführer von Orgatent AG auf den Punkt.Im Dezember fand in St. Moritz die Damen Skiweltcupveranstaltung statt. Die Veranstaltung sei zwar nicht so riesig wie bei einem Herren-Anlass wie Adelboden, Lauberhorn oder Crans Montana. «Der Standard war aber auf recht hohem Niveau – mit festen Glasfassaden in einer fantastischer Bergwelt bei Sonnenschein. Teppich und Innendekoration gehörten auch dazu», meint Beat Bussmann.Zum Thema Geschäftsentwicklung sagt der Orgatent-Geschäftsführer: «Zum Glück sind wir nicht nur von einem Auftraggeber abhängig. Eventagenturen arbeiten oft mit grösseren Firmen und grösseren Projekten zusammen. Firmen & Private gehören wie auch Caterer zu unseren Partnern und Kunden.» Mit den modernen Installationen sind die Orgatent-Spezialisten in der Lage komplette Einrichtungen für längere Zeiten wie Provisorien bei Umbauten anzubieten. Feste Fassaden aus Glas oder isoliert werden in hohen qualitativ sowie ästhetischen Formen und Look angeboten. Toilettenanlagen erfüllen die höchsten Ansprüche und technische Einrichtungen wie Ton, Bild und Kommunikation werden von professionellen Partnern geliefert, so Beat Bussmann. Neue Zeltkonstruktion lanciertDie Losberger GmbH im deutschen Bad Rappenau hat jüngst eine neue Zeltkonstruktion Cyclone lanciert. Mit markanter, quadratischer Form, einem iligranen offenen Erscheinungsbild  und einer neuen Dachform machte dieses neue Designobjekt auf dem deutschen Event- und Messemarkt schnell eine gute Figur. 2012 präsentierte Losberger mit Palas eine variable, grossvolumige Messe- und Eventhalle in kubusartiger Form. Optisch ansprechend und grosszügig gewährt Palas mit seiner Kombination von flachgeneigtem Satteldach, Attika und acht Metern Seitenhöhe fantastische Gestaltungsfreiheiten.Nun vervollständigen die Losberger das Mittelfeld und verstärken die geradlinige Zeltgestaltung mit dem neuen Kubo. Dieser Zelttyp, basierend auf dem Ausstattungsgrad von Losberger P1- und P3N – Grosszeltsystemen wie Palas, besitzt eine Seitenhöhe von vier Metern. «Seit der Markteinführung von Palas hatten wir auch eine geradlinige, einstöckige Variante vorgesehen, die mit kubischer Anmutung, ausgewogenen Proportionen und einer souveränen architektonischen Handschrift zu überzeugen weiss», berichtet Martin Schatz, Leiter Vermietung Eventzelte bei Losberger.Der neue S-Cube stösst auf grosses InteresseZu den innovativen und weltweit operierenden Zelt-Unternehmen gehört die Pro-Tent AG in Rüti, die einige neue Zelttypen wie Faltzelte oder Zeltsysteme oder auch das geniale pep!tent entwickelt hat. «In der Regel haben Veranstalter respektive die Planer von VIP-Events und -Veranstaltungen ein fertiges Konzept und demnach auch ganz genaue Vorstellungen, wie sich die entsprechenden Räumlichkeiten präsentieren sollen. Somit ist auch von unserer Seite her Kreativität gefordert, weil es sich oftmals um Sonderanfertigungen handelt. Das sind anspruchsvolle und  interessante Aufgaben, erläutert Beat Bär, Inhaber der Pro-Tent AG.Auffällig sei,  dass die Veranstalter von den grossen einfachen Zeltlösungen wegkommen und sich der Trend mehr zu «Zeltdörfern» verlagert. Das heisst, dass mehrere Zelte miteinander verbunden werden und so verschiedene Erlebniswelten und gemütliche Ecken quasi unter einem Dach entstehen.Zum Beispiel ein Sportanlass: Der Aufbau einer temporären Überdachungslösung an verschiedenen Standorten für die VIP-Gäste bei einem Golf Masters Turnier stellt eine Herausforderung dar. Neben der Lieferung des nötigen Equipments war Pro-Tent mitunter auch für die entsprechende Planung verantwortlich. Oder bei einem Kundenanlass wurde die Lösung für einen temporären Ausstellungsraum in ansprechendem Ambiente gesucht und gefunden, um die Präsentation eines neuen Modells von BMW wirkungsvoll in Szene zu setzen, sagt Beat Bär gegenüber MK.Die Kunden von Pro-Tent AG sind meist Eventagenturen oder die Firmen direkt. Wobei schwergewichtig sich die Experten aus Rüti auf die Schaffung von Überdachungs- oder Raumlösungen konzentrieren und nötigenfalls für weitere Dienstleistungen wie Mobiliar etc. mit Drittfirmen zusammenarbeiten.«Mobile Einrichtungen respektive Raum-in-Raum Systeme sind ein riesiges Bedürfnis. Aus diesem Grund haben wir uns vor drei Jahren an die Arbeit gemacht, ein neuartiges Raum-in-Raum System zu entwickeln. Ursprünglich kam die Anregung von einem europaweit führenden Hersteller von Büromöbeln. Im Jahr 2010 an der Orgatec (Internationale Leitmesse für Office & Objekt) wurde ein  Prototyp des jetzigen S-cube vorgestellt. Zum Thema Raumbedürfnisse äussert sich der Firmeninhaber von Pro-Tent, dass die Arbeitsräume heute viel häufiger umfunktioniert werden. Dementsprechend seien die Anforderungen an ein modernes Raum-in-Raum-System wie auch bei VIP-Events gestiegen, so Beat Bär.Dieser Artikel ist in der Ausgabe MK 01_2014 in der Rubrik Kommunikation erschienen und kann auch als PDF heruntergeladen werden.
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