Filialbetriebe befürchten Flop nach Neustart

Ab dem 27. April werden gewisse Non-Food-Geschäfte wieder öffnen. Davon gehen die Spitzenvertreter von Wirtschaftsverbänden aus. Neun Branchen haben ein Konzept eingereicht, wie die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt.

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Doch jetzt macht sich unter Filialketten wie H&M, Ikea und Dosenbach-Ochsner Skepsis breit. Sie treibt eine Frage um: «Was ist, wenn wir öffnen, und niemand kommt hin?», zitiert die Handelszeitung den Direktor des Verbandes Schweizerischer Filialunternehmungen, Severin Pflüger.

 

Angst vor Ansteckung bei Konsumenten zu gross

Ausländische Beispiele zeigen, dass Konsumenten aus Angst vor einer Ansteckung eher zu Hause bleiben, selbst wenn Läden geöffnet sind. Die dortigen Filialen des Detailhandels erzielen noch 30 bis 40 Prozent der bisherigen Umsätze. Damit aber könnten die allermeisten Betriebe nicht kostendeckend betrieben werden. Dies gelte auch für Coiffeure oder Gastrobetriebe, sagen Branchenkenner zur Handelszeitung.

Pflüger fordert den Bundesrat auf, zu handeln: «Nur, wenn die Behörden klar und deutlich sagen, dass sich unter den neuen Hygieneregeln die Ansteckungsgefahr beim Einkaufen stark minimiert, wird der wirtschaftliche Neustart gelingen.» 

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