Jelmoli lanciert einen Pop-up-Store für gebrauchte Luxusmode

Gebrauchte Designertaschen und Second-Hand-Luxusmode sind beliebt. Jelmoli springt auf den Zug auf und lanciert einen Vintage-Shop in Zürich.

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Wie NZZ am Sonntag berichtet, ist das Geschäft mit gebrauchten Artikeln von Luxusmarken der Fashion-Industrie am boomen. Grund: Die neuen Teile sind oft sofort vergriffen, die Wartelisten lange – die Preise für gebrauchte Produkte in den letzten Jahren explodiert. Mit anderen Worten: Man bezahlt gebraucht oft mehr als neu. Und: Der Umsatz mit gebrauchter Premium- und Luxusmode soll sich bis 2023 verdoppeln. Vintage gehöre zu den wenigen Bereichen der Mode mit steigenden Umsätzen, sagen Zalando und Jelmoli übereinstimmend.

Das hat das Warenhaus Jelmoli auf den Plan gebracht, zusammen mit der Luxusboutique Reawake, einem auf den Wiederverkauf von Luxusmode spezialisiertes Startup aus Zürich, einen Pop-up-Store in den Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse zu eröffnen. Dieser wird zwei Monate lang betrieben – stimmen die Zahlen, bleibt er auf Dauer bestehen. Reawake betrieb bisher einen Laden in Zürich und vertrieb die Artikel über Instagram.

Der Store bietet Kunden auch die Möglichkeit, ihre eigenen Stücke zu verkaufen, nachdem diese auf Echtheit und Zustand geprüft wurden. Reawake behält im Falle eines Verkaufs 50 Prozent des erzielten Betrages für sich. Man erwarte eine hohe Nachfrage in beiden Richtungen: An- un Verkauf, sagt Jelmoli-GL-Mitglied Marc Huber zur NZZ am Sonntag.

 

Foto: Reawake

 

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