Know-how erwerben für die Digitalisierung der PR

PUBLIC RELATIONS Der Trend ist nicht neu, aber er akzentuiert sich. PR findet immer stärker online statt. Ob via Social Media, Foren oder Blogs: Unternehmen senden online unzählige Botschaften aus und werden beurteilt; permanent und auf allen Kanälen. Damit müssen sie fehlerfrei umgehen können. Weiterbildung hilft. Public Relations findet heute immer mehr auf digitalen Kanälen […]

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Public Relations findet heute immer mehr auf digitalen Kanälen statt. Eine Weiterbildung in diesem Bereich ist deshalb entscheidend.VON ROBERT WILDIIn stundenlanger Arbeit die riesigen Archive von Stadt- und Universitätsbibliotheken zu durchforsten, gehörte noch vor 15 bis 20 Jahren zur Arbeitsromantik von Millionen Studierenden dieser Welt. Auch Journalisten stiegen in dunkle Gewölbe, stöberten in alten Zeitungsausgaben, um sich mit Hintergrundinformationen für neue Recherchen und Artikel «aufzumunitionieren».Heute läuft das anders. Die Informationen beschafft man sich schnell und einfach via Internet. Google spuckt innert Sekunden eine Fülle an Daten aus, für deren Recherche man früher locker mehrere Tage einsetzte.Digitaler Anteil wird dominantSo wie das Internet die Arbeitsabläufe von Studierenden und Schreibenden beeinflusst hat, prägt es auch die Entwicklung in der Unternehmenswelt. Kommunikation und Information finden zwar nach wie vor in gedruckter und traditioneller Form statt. Immer dominanter wird jedoch der digitale Anteil.Was mit den Anfängen des World Wide Web Mitte der 90er seinen Ursprung hatte, nahm über die Jahre mit dem Aufkommen von Presseportalen, Foren, Blogs und Social Media seinen Lauf. Öffentlichkeitsarbeit funktioniert immer stärker und unmittelbarer über das Netz.Online-Thema in allen Lehrgängen omnipräsentDie Multichannel-Optionen bieten den Unternehmen einerseits viel Potenzial, um fast rund um die Uhr zu kommunizieren, Imagepflege zu betreiben und sich im Gespräch zu halten. Anderseits stehen sie durch den permanenten Draht nach aussen auch unter ständiger Beobachtung und werden dadurch angreifbarer.Beispiel: Der CEO eines börsenkotierten Unternehmens setzt in seinen Ferien über Twitter einen privaten, aber unbedarften Kommentar ab. Dieser wird im gläsernen Internet prompt von Medien aufgegriffen und zu einer unrühmlichen Schmierengeschichte ausgeschlachtet. Der CEO ist seinen Job los und das Unternehmen erleidet einen erheblichen finanziellen Schaden. So schnell kann es gehen.Risiko vorbeugen mit WeiterbildungNicht nur Top-Executives, sondern sämtliche Kader und vor allem Medien- und PR-Beauftragte von Grosskonzernen sind solchen Risiken ausgesetzt. Geschützt ist nur, wer in jeder Situation den Überblick behält und sich im Umgang mit den Online-Medien permanent weiterbildet.Der gesamte Text mit verschiedenen Ausbildungstipps als PDF zum Download: MK Magazin, Bildung, Ausgabe 12/2013
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