Fussball-WM: So clever protestieren All Out und Freundliche Grüsse gegen Hass

Die Bewegung All Out, die sich weltweit für Liebe und Gleichheit engagiert, setzt zur Fussball WM mit Freundliche Grüsse ein Zeichen gegen Hass - in der «Fifa World» im Metaverse.

WM-Gastgeber Katar tritt die LGBT-Rechte mit Füssen – dagegen möchte die Bewegung All Out, die sich weltweit für Liebe und Gleichheit einsetzt, ein Zeichen setzen. Aber in Katar ist Homosexualität verboten, eine Demonstration vor Ort ist unmöglich.

Umweg übers Metaverse

Um trotzdem protestieren zu können, haben Freundliche Grüsse und die Metaverse-Experten von Bandara einen Umweg gebaut: Statt im realen Katar soll der Protest im virtuellen Katar stattfinden – und genau zu sein, in der «Fifa World» – ein Metaverse-Replikat des Veranstaltungsortes auf Roblox. In der Vorwoche zur Weltmeisterschaft versammelten sich die Avatare von Aktivist:innen aus der Community im Zentrum der Fifa-Welt. Damit die bunten Avatare nicht sofort blockiert werden, trägt jeder nur einen einzelnen Buchstaben auf dem T-Shirt. Erst in der Kombination ergibt sich der Sinn daraus. Zum Schluss bleibt die Nachricht “Fifa: Unplay the Hate” stehen. Auf unplayhate.org kann jeder und jede mitmachen, teilt Freundliche Grüsse mit.


Verantwortlich bei All Out international: Justin Lessner (Kampagnen-Manager), Mathias Wasik (Programm Direktor).
Verantwortlich bei Freundliche Grüsse und Bandara: Samuel Textor, Pascal Deville, Daniel Gremli (Konzeption und Umsetzung).

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