O-Bike setzt Schweiz-Chef ein und kündigt mehr Ordnung auf den Strassen an

Der Singapurer Leihvelo-Gigant hat mit Daniel Junge erstmals einen eigenen Geschäftsführer für die Schweiz eingesetzt. Er will das Problem mit den ungeordnet abgestellten Velos in den Griff kriegen.

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Das schreibt die Handelszeitung in ihrer neuen Ausgabe. Der deutsche Manager, 38 Jahre alt, war bis vor kurzem noch im Verwaltungsrat des Zürcher Fitnessclubs Renzo Balboa tätig. Dort scheidet Junge aus und bleibt Investor. Jetzt sondiert Junge für O-Bike einen Hauptsitz für die Schweiz: «In der Zürcher Innenstadt, bei der Hardbrücke und in der Binz» – diese Standortmöglichkeiten zieht Junge konkret in Betracht. Der neue Geschäftsführer stellt gerade «ein Team von fünf Leuten bis Ende Jahr» zusammen. Das Schweizer Büro von O-Bike soll Geschäftsleitung, Marketing, Kommunikation und das Tagesgeschäft von der App bis zum Velotransport abdecken.

Der neue O-Bike-Manager will sich insbesondere um ungeordnet abgestellte Velos kümmern. «Wir arbeiten mit einem externen Dienstleister zusammen, der die Velos für uns einsammelt und neu verteilt, um solche Häufungen zu vermeiden. In einigen Städten haben wir dafür bereits Whatsapp-Gruppenchats eingerichtet», sagt Junge. Die Nutzer können so wild abgestellte Velos an O-Bike melden.

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Derzeit verleiht O-Bike in Zürich rund 500 Velos und weitere 100 in Winterthur. In den nächsten Monaten sollen die grösseren Ballungsräume in der Deutschschweiz weitgehend abgedeckt werden. «Wir wollen mit Zürich, Bern, Basel und Luzern sprechen», sagt Junge. Rund 2000 O-Bikes in der Deutschschweiz hält er für realistisch.

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