Manager glauben, Mitarbeiter langweilen sich im Job

78 Prozent der Vorgesetzten vermuten Eintönigkeit und Unterforderung im eigenen Betrieb. Dies zeigt eine Studie des Personalvermittlers Robert Half.

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Der Grossteil der Manager (78 Prozent) denkt, dass sich die eigenen Mitarbeiter bei der Arbeit langweilen. Zu diesem Schluss kommt der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierte Personalvermittler Robert Half in seiner aktuellen Arbeitsmarktstudie. Demnach glauben nur 22 Prozent der Vorgesetzten, dass sich ihre Mitarbeiter nie langweilen.

«Weit verbreitetes Problem»

«Gelangweilte Mitarbeiter scheinen ein weit verbreitetes Problem in den Unternehmen zu sein», sagt Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Wien. «Ein Problem, mit dem sich kein Unternehmen und kein Mitarbeiter abfinden muss. Mit geringem Aufwand könnten einige Ursachen für die Langeweile beseitigt und so die Attraktivität der Arbeitsplätze erhöht werden.»

Die Hauptgründe für die Langeweile sehen die befragten Führungskräfte in der zu geringen Abwechslung und in der Unterforderung bei den zugeteilten Arbeiten (jeweils 31 Prozent). Dicht darauf folgen zu viele oder schlecht organisierte Meetings (30 Prozent). Mehr als ein Viertel der Manager (27 Prozent) sieht Arbeit, die an sich reizlos ist, als Ursache für die Eintönigkeit an.

1872 Führungskräfte befragt

Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in zwölf Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Januar 2017 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut unter 1872 Managern in Kontinentaleuropa und Grossbritannien durchgeführt. (pte)

Foto: Skeeze

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