Zur Sache: Gratulation

Die Kür zum Werber des Jahres gehört zu den gesellschaftlichen Höhepunkten in der Agenda der Schweizer Agenturszene. Bereits 1977 haben die Kreativen erstmals ihren «König» gekürt. In diesem Jahr wird der Titel zum 36. Mal vergeben.

Gewählt wird der Branchenprimus des Jahres von den Abonnenten der Werbewoche. Zur Wahl steht eine Finalrunde von Nominierten, die von einer Art «Academy» aller bisherigen Werber des Jahres vorgeschlagen werden. Ergänzt wird die Liste der «Arrivierten» von der Redaktion mit neuen Gesichtern, die ihnen im Verlaufe des Jahres besonders aufgefallen sind. Im gemeinsamen Findungsprozess haben es in diesem Jahr auch zwei Internet-Spezialisten, eine Geschäftsführerin einer Agentur sowie ein Vertreter einer noch jüngeren Agentur in die Finalrunde geschafft.
 
Dass der Werber des Jahres in der Öffentlichkeit und in den Medien auch als ein «Botschafter der Branche» wahrgenommen wird, freut mich ganz besonders. Die mediale Akzeptanz unserer Wahl sowie die zahlreichen Anfragen für einen Fachkommentar bei tagesaktuellen Themen rund um die Werbung zeigen, dass der von uns präsentierte Werber des Jahres als Meinungsführer für die Schweizer Werbung wahrgenommen wird.

Peter Brönnimann, Executive Creative Director und Mitgründer von Spillmann Felser Leo Burnett, Zürich, konnte im Kino ABC die Trophäe namens Egon entgegennehmen. Das Männchen mit einem überdimensionierten Mund als Megaphon ist vom Schweizer Künstler Max Grüter gestaltet worden. 41 Prozent der Stimmen entfielen auf Peter Brönnimann. Auf Platz 2 schaffte es Geri Aebi mit 24 Prozent aller Stimmen. Rang 3 erreichten mit jeweils 11 Prozent der Stimmen Peter A. van der Touw, CEO Notch Interactive, und Gabriel Peisker, Gründer und CD Erdmannpeisker Am gleichen Abend, der übrigens von Christa Rigozzi moderiert wurde, konnten auch die Macher des «TV-Spots des Jahres» eine Auszeichnung entgegennehmen.
 
20 Filme hat die Werbewoche über Facebook zur Abstimmung vorgeschlagen. Wie bereits im letzten Jahr wurde ein Film aus der Kampagne für upc cablecom zur Siegerin bestimmt. Gestaltet wurde sie von der Zürcher Agentur Vizner Borel. Für die Spots mit dem Hollywood-Schweizer Carlos Leal zeichnete der Regisseur Reto Salimbeni und seine Zürcher Manifesto Films verantwortlich. Auf Platz 2 gewählt wurde ein Spot für Charles Vögele aus der Kreation der neuen Publicis-Tochter Red Lion. Platz 3 geht an Lidl Schweiz mit einer Kampagne von Unikat. Auch diese beiden Filme wurden wie der Sieger von Manifesto Films realisiert.
 
Pierre C. Meier, Chefredaktor
pc.meier@werbewoche.ch

Do 31.01.2013 - 13:44

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