Bürohund gegen Bürostress

Die niederländische Krankenversicherung Menzis ermutigt dazu, einen Hund zu adoptieren und ihn mit zur Arbeit zu nehmen.

Sofern er dort erlaubt ist. Was eigentlich keine schlechte Idee wäre, denn Hunde sind am Arbeitsplatz echte Stress-Killer, sorgen für gute Stimmung und einen entspannten Umgang untereinander. Und sie könnten auch im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagement getrost eingesetzt werden, denn wo Hunde «mitarbeiten», werden die Menschen weniger krank. Das bestätigt auch die Wissenschaft in verschiedenen Studien, z.B. diese hier. Der Grund für die gesundheitsförderliche Wirkung ist das Hormon Oxytocin. Es wirkt stresslindernd, blutdrucksenkend, beruhigend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, es erhöht die soziale Kompetenz, wirkt vertrauensfördernd und vermindert Depressionen. Die Interaktionen zwischen Hund und Besitzer erzeugen den Ausstoss von Oxytocin, sowohl beim Hund als auch beim Besitzer (Quelle). Die Idee, herrenlose Hunde besser im Büro zu halten als im Tierheim, liegt also auf der Hand. DDB & Tribal hatte sie. Das Resultat: Win-Win. Und rechnet man das Unternehmen dazu, sogar Win-Win-Win. (hae)

 

Di 06.11.2018 - 19:58

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