Greenpeace und Emma Thompson mobilisieren gegen Palmöl

Ein von Mother kreierter Animationsfilm macht eine neue Greenpeace-Petition bekannt. Die grossen Konzerne sollen dadurch zum Handeln bewegt werden.

Auch wenn Palmöl heute fast schon zum Schimpfwort geworden ist: Nicht das Öl selbst ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie es produziert wird. Die Ölpalme wäre eigentlich eine äusserst ertragsreiche Pflanze und das Öl hat viele positive Eigentschaften. Allerdings steckt die nachhaltige Bewirtschaftung noch in den Kinderschuhen. Stattdessen werden in Tropenländern Regenwälder gerodet, wertvolle Lebensräume zerstört und durch Brandrodung oder Trockenlegung von Torfwäldern grosse Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Der Bedarf der Industrie an billigem Palmöl ist unersättlich, entsprechend viel Geld gibt es in diesem dreckigen Geschäft, unter dem am Ende die ganze Erde leidet, zu verdienen. Würden beispielsweise die grossen Multis eine konsequente Linie fahren und nachhaltige Produktion voraussetzen, wäre zumindest ein Schritt in die richtige Richtung getan.

Da die Realität anders aussieht, unternimmt Greepeace einen weiteren Versuch, die Konzerne unter Druck zu setzen. Ein Animationsfilm erzählt die Geschichte von Rang-tan, einem Orang-Utan-Waisen. Die Schauspielerin Emma Thompson, die Greenpeace schon vermehrt tatkräftig unterstützt hat, amtet als Sprecherin. Die Agentur Mother hat den Film kreiert, die Oscar-prämierte Produktionsfirma Passion Animation Studios zeichnet für die Umsetzung verantwortlich. Ziel ist es, möglichst viele Leute auf die neue, weltweite Petition aufmerksam zu machen und allgemein für die Problematik zu sensibilisieren. (hae)

 

Mo 13.08.2018 - 20:39

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