«Build a Wall»: Starbucks brüskiert Trump-Fan und erntet Shitstorm

Weil sich ein Angestellter einen vermeintlichen Scherz erlaubte, muss sich die Kaffeehauskette Starbucks entschuldigen.

Starbucks schreibt die Vornamen der Kunden nicht nur auf die Kaffeebecher, sondern auch auf den Kassenzettel. Normalerweise. Ausser wenn man ein Trump-T-Shirt trägt und in Dilworth, einem Stadtteil von Charlotte, North Carolina, beim falschen Angestellten einen Grünen Ice Tea bestellt.

Passiert ist das der Kundin Kayla Hart, die auf ihrem Kassenzettel anstelle ihres Namens den Satz «Build a Wall» («Bau' eine Mauer») vorfand. Empört wendete sich die brüskierte Kundin an den Trump-nahen Fox-Sender Fox46 Charlotte, der den Fall ebenso empört aufbereitete:

 

«Ich finde es wirklich traurig, dass ich kein T-Shirt unseres Präsidenten tragen kann, ohne dafür gleich verspottet zu werden», wird Hart vom TV-Sender zitiert. Sie sei bereits beim Betreten der Filiale ausgelacht worden, heisst es.

 

 

Verständlich, dass Starbucks – auch wenn die Kette wenig für das Verhalten einzelner Mitarbeiter kann – durch die Aktion ins Kreuzfeuer vieler Trump-Befürworter geraten ist. Und sich entsprechend reumütig zeigt: «Wir haben es nicht geschafft, die Erwartungen eines unserer Kunden zu erfüllen. Wir haben uns entschuldigt und arbeiten mit ihr zusammen, um die Dinge wieder ins Reine zu bringen», so Starbucks. Oder um es mit Trumps Worten zu sagen: Make Starbucks great again! (hae)

 

Quellen: Fox46charlotte.com via pressetext.com

Mo 19.06.2017 - 21:59

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