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Zu guter Letzt: Männerdiskriminierung
Ein Werbefilm der Kinderhilfsorganisation Plan läuft nur, wenn sich eine Frau vor der Anzeigetafel befindet. Männer bekommen lediglich einen Hinweis auf die Plan-Website zu sehen.
Die Männer sollen so erleben, was es heisst, ausgeschlossen zu sein. Frauen hingegen kommen in den Genuss eines 40-Sekünders. Dieser zeigt drei 13-jährige Mädchen aus Grossbritannien, Mali und Thailand, die aus ihrem Leben berichten. Unter dem Motto «Zutritt nur für Mädchen» will die Kampagne auf die Beschränkungen für Frauen in vielen Teilen der Welt hinweisen.
Möglich macht dies eine HD-Kamera mit Gesichtserkennung, die an einer Bushaltestelle in der Londoner Oxford Street installiert ist. Die Kampagne kostet rund 35'000 Euro und soll zwei Wochen lang zu sehen sein.
Auf der Website Plan-uk.org gibt es den Film übrigens in voller Länge zu sehen – auch für die armen, diskriminierten Männer.
(Quelle: Lead-digital.de)
Tags:
Marketing & Kommunikation
Zu guter Letzt
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Die Idee ist nicht schlecht.
Die Idee ist nicht schlecht. Die Ausführung ist allerdings sehr problematisch.
Wenn die Werbeindustrie nach den Kameras, die sie installiert, um Werbenbildschirme vor Vandalismus zu "schützen", ist das schlimm genug. Dass diese Bildschirme auch noch Gesichter erkennen können, geht entschieden zu weit.
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