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Zu guter Letzt: Wenn die Handynummer Schicksal spielt
Wissenschaftler der Universität Würzburg wollen herausgefunden haben, dass sich Anrufer unwohl fühlen können, wenn die Ziffernfolge als SMS-Text ein unangenehmes Wort ergibt.
Wie die Hochschule gemäss Spiegel Online mitteilte, hat der Psychologe Sascha Topolinski insgesamt 198 Versuchspersonen gebeten, die Nummern 54323 oder 534243 zu wählen. Anschließend sollten die Probanden angeben, wie angenehm es für sie war, die jeweiligen Kombinationen einzugeben. Was die Menschen nicht wussten: Beim Simsen ergibt die Tastenfolge 54323 das Wort «Liebe», wohingegen man mit der Tastenfolge 534243 das Wort «Leiche» schreibt. Es stellte sich heraus, dass die Versuchspersonen diejenige, der «Liebe» entsprach, mehr mochten als die andere.
In einem weiteren Versuch ließ der Psychologe seine Probanden Firmen anrufen, deren Telefonnummern Wörter ergaben, die entweder zur Branche passten oder überhaupt nicht passten. Die Versuchspersonen fanden die Unternehmen attraktiv, wenn deren Nummern im SMS-Modus Wörter ergeben hätten, die mit den Assoziationen zu den Unternehmen übereinstimmten.
Diese Erkenntnisse können durchaus von Bedeutung sein – nicht nur für Unternehmen. Wer wieder einmal trotz Handy-Tausch nicht vom heissen Date des Vorabends angerufen wird, sich deshalb im Selbstmitleid wälzt, ein paar Kilos abnimmt, vielleicht gar verzweifelt zum Schönheitschirurgen rennt, nur um danach festzustellen, dass das Leben noch immer genauso gemein ist, für den ist Hoffnung in Sicht: Eine neue Handynummer zu beantragen könnte helfen. Dann aber bitte darauf achten, dass die Tastenfolge nicht wieder «bitte sofort Heiraten» oder «hysterische Kindergärtnerin mit Kontrollzwang» ergibt, sondern irgendetwas Nettes. Dann ist der Erfolg in der Liebe vorporgrammiert. Ganz bestimmt.
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