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29.04.2012
Marketing & Kommunikation

Zu guter Letzt: Hardcore-Verletzung der Menschenrechte

Der selbsternannte Pop-Titan Dieter Bohlen verklagt Deutschland – und zwar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es geht dabei um ein sehr, sehr böses Werbesujet von Lucky Strike.

Das Sujet spielt auf Bohlens Buch «Hinter den Kulissen» an. Darin mussten unzählige Passagen geschwärzt werden, weil verschiedene Promis geklagt hatten. Er verstehe schon Spass, sagte Bohlen gegenüber Bild. Aber der höre bei ihm als Nichtraucher auf, wenn ein Tabakkonzern auf seine Kosten Werbung mache. Deshalb ist der Musikproduzent kurzerhand gegen die Plakatwerbung vorgegangen – beim Landgericht und beim Oberlandgericht hat er gewonnen, doch der Bundesgerichtshof hat das Urteil dummerweise wieder aufgehoben. Deshalb bleibt dem Armen nun nichts anderes mehr übrig, als vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen.

Wenn jeder, der sich durch Bohlen – seinerseits nicht gerade bekannt für einen zimperlichen Umgang mit seinen Mitmenschen – in seinen Menschenrechten verletzt fühlt, Klage beim Gerichtshof für Menschenrechte einreichen würde, hätten die Richter dort wohl keine Zeit mehr für die Dinge, für die sie eigentlich zuständig sind – nämlich die wahren Menschenrechte.

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Zu guter Letzt

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