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28.09.2014
Marketing & Kommunikation

Zu guter Letzt: Fundbüro auf vier Pfoten

Zu schön um wahr zu sein: Bei KLM bringt ein Beagle den Passagieren vergessene Gegenstände zurück.

Passagieren kann es meistens nicht schnell genug gehen, das Flugzeug nach der erfolgreichen Landung zu verlassen, als stünde dieses in Brand. Kein Wunder, bleiben da versehentlich Wertgegenstände liegen. Wird der Verlust bemerkt, ist es meist zu spät und die Smartphones, Brieftaschen und Brillenetuis befinden sich bereits auf dem Weg in das Flughafen-interne Fundbüro-System. Sie dort wieder herauszuholen, kann dauern. Besser wäre, man könnte den Passagieren nachrennen und ihnen die Gegenstände vor Ort zurückgeben. Ein Job, der für Flugbegleiterinnen weniger in Frage kommt. Die Idealbesetzung fand die Airline KLM: Beagle Sherlock amtet dort neuerdings als sympathisches, vierbeiniges Fundbüro.



Die Idee scheint nicht unrealistisch. Hunde verfügen über Geruchsorgane, die unsere Nasen wie Rudimente aussehen lassen. Auch liessen sie sich sonst problemlos für die Ausgabe ausbilden. Aber dass es solche Hunde wirklich gibt, glaubt KLM ja wohl selbst nicht. Wobei – zumindest in guter Gesellschaft wäre die Airline. So berichteten zahlreiche Medien wie zum Beispiel Dailymail.co.uk begeistert und unkritisch von Sherlock. Mittlerweile hat es sich jedoch herumgesprochen, dass es keinen Fundbüro-Hund gibt und das Ganze nichts weiter als eine virale Werbekampagne ist. Eine erfolgreiche dazu: Über sieben Millionen Zuschauer begeisterte KLM bislang mit dem smarten Beagle. Ob Sherlock da nicht doch Realität werden könnte? Fans hätte die Idee scheinbar bereits jetzt genug...(hae)

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