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10.08.2011
Marketing & Kommunikation

Zu guter Letzt: Die List mit dem Shirt

Die Berliner Nazi-Aussteiger-Initiative Exit-Deutschland liess an einem Rechtsrock-Festival T-Shirts verteilen – mit vermeintlich szenetypischem Aufdruck.

«Hardcore Rebellen – National und frei» stand auf den Shirts geschrieben. Ein T-Shirt ganz nach dem Geschmack der Festivalbesucher also. Dementsprechend wurde die Gabe auch freudig angenommen. Doch die Freude währte nicht lange – nach dem ersten Waschen des Kleidungsstücks zeigte dieses sein wahres Gesicht: «Was dein T-Shirt kann, kannst du auch – Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen» - darunter die Kontaktdaten von Exit.

Das ist doch mal eine gelungene Guerilla-Aktion gegen Rechtsextremismus – unfreiwillig und unwissend ausgeführt von denen, die man schwächen will. So gelungen, dass sich gar der eine oder andere Neonazi gezwungen sah, die Aktion zu loben: Ein User namens «Kahlkopf» beispielsweise schrieb gemäss Sueddeutsche.de in einem Online-Forum «Wieso kamen wir nicht auf sowas?» Einerseits sei die Aktion ja fies, andererseits müsse man schon darüber lachen.

Die Idee stammt übrigens von einem Werber aus Hamburg, der – verständlicherweise – anonym bleiben will.

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(Bild: Sueddeutsche.de)

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Zu guter Letzt

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