Werbewoche-Werber des Jahres: Die drei Nominierten

Wer ist Ihr Werbewoche-Werber des Jahres 2016? Lernen Sie die drei Nominierten – Dennis Lück, Thomas Wildberger und Livio Dainese – näher kennen und stimmen Sie ab!



Dennis Lück

Alter: 38
Geburtsort: Saarbrücken
Familienstand: verheiratet, drei Kinder: Ludwig (6), Lisbeth (4) und Louise (1,5)
daheim: Wohlen, Aargau

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Dennis Lück: «Werbung ist Mist»


Berufliche Stationen: Übersetzer an der Universität Saarbrücken und der Scuola Superiore di Lingue Moderne Forlì/Bologna; Freier Autor für den Saarländischen Rundfunk/ARD, die Saarbrücker Zeitung, den Pfälzischen Merkur, SR 1, Europawelle, ARTE und ZDF; Übersetzer für Thyssen Krupp Automotive Italia in Turin; zuerst Copywriter für Scholz & Friends Hamburg, später CD und Unit-Leiter; Geschäftsführer Scholz & Friends Schweiz; Chief Creative Officer und Mitglied der Geschäftsleitung FCB Zürich; ab Juli 2016 Chief Creative Officer und Mitglied der Geschäftsleitung Jung von Matt/Limmat.


Werbewoche: Was bedeutet Ihnen der Platz auf der Shortlist?
Dennis Lück: Es ist für mich eine wahnsinnige Ehre, nominiert zu sein. Das ist nicht nur wichtig für mich, sondern auch für diejenigen, die hinter mir stehen. Denn zwar bin ich nominiert, aber ganz viele andere haben es möglich gemacht, dass es dazu kam: Ich habe eine ganze Mannschaft aus Kreativen, Beratern, Strategen und Kunden hinter mir und habe durch die Nominierung nun die Rolle des Repräsentanten. Das ist eine grosse Auszeichnung. Der Egon ist für mich die Dachmarke der Awards.

Wem haben Sie von der Nominierung erzählt – obwohl ich das ausdrücklich verboten habe?
Meiner Frau. Sie hat sich riesig gefreut.

Werbung ist …
… etwas Bescheuertes. Werbung wollen Menschen nicht, sie ist eigentlich lästig. Ich habe immer versucht, dem entgegenzuwirken. Die Regel, nach der ich alles entwickle, ist: Entertainment plus Logo. Ich setze voraus, dass Werbung Mist ist und versuche dann, meine Arbeit zum Entertainment zu machen. Vor zehn Jahren hiess es: «Werbung ist, wenn Leute pissen gehen.» Dagegen kämpfe ich mit lustigen, unterhaltsamen, schlauen Ideen.

Die beste Kampagne aller Zeiten?
Das ist gemein. (lacht, überlegt) Die Arbeit, die mich in die Werbung gezogen hat, war damals Budweisers «It was a Harp». Und die eigene beste Arbeit sollte immer die letzte sein, und das war für Flüchtlinge willkommen «Search racism. Find truth». Mit dieser Arbeit haben wir die Gesellschaft beeinflusst.

Ihr Lieblings-Fortbewegungsmittel?
Auto! Ich fahre einen Mercedes CLA, ein kleiner, kompakter Sportler.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
Mein Hobby ist die Musik. Ich habe lange Schlagzeug gespielt bei meiner Punk-Band «Ultrahocherhitzt» in Deutschland. Wir treten zwei, drei Mal im Jahr auf. Auch hier in der Schweiz hatte ich eine fantastische Band gefunden, in der ich als Gitarrist mitmachen konnte: «Days we are Even». Die wurden dann aber zu professionell, und ich hatte einfach keine Zeit zum Üben. Ich bin jeden Morgen um fünf Uhr aufgestanden, um abends in der Probe fit zu sein – das ging irgendwann nicht mehr.

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Welche App brauchen Sie am Häufigsten?
Shazam, zum Beispiel bei Eishockeyspielen, denn da läuft die beste Rockmusik, und ich muss immer sofort nachschauen, welcher Song gerade lief. Und dann Scorecloud, auch eine Musik-App. Wer im Badezimmer gerne vor sich hinsummt, kann seine Melodie da reinträllern und die App wandelt sie in Noten um. So ist die Melodie verewigt und dann man kann sie sofort auf der Gitarre spielen.

Bier und Bratwurst oder Rotwein und Schoggi?
Ach, das ist so eindeutig. (lacht) Ich bin aufgewachsen in Bierbach, ich hatte gar keine andere Wahl. Und die Bratwurst gehört ganz sicher dazu.

Notwendig, um gut durch den Tag zu kommen?
Drei Liter Kaffee. Mit der Anzahl der Kinder hat sich auch mein Kaffeekonsum gesteigert. Ungelogen, wenn ich das Haus verlasse, habe ich schon den ersten Liter durch. Ich mag einfach den Geschmack von gutem Kaffee.

Was tun Sie, wenn der Auftraggeber alles besser weiss?
Zuerst frage ich mich: Hat er recht? Wenn jemand insistiert und dabei stur bleibt, muss ich mich fragen, was dran ist. Hat er tatsächlich recht, lenke ich ein. Ich beharre nie aus Eitelkeit auf meinem Recht. Wenn der Kunde unrecht hat, muss ich meine Argumente so aufbereiten, dass er mir glaubt, dass ihn unser Ansatz zum Ziel führt, zu seiner Marke passt. Man muss immer aus der Perspektive des Kunden argumentieren und findet dann auch Gehör. Ich kann allerdings auch stur bleiben, wenn die Marke schaden nehmen könnte. Ich habe schon grosse Namen aus der Agentur geschmissen, weil wir uns nicht finden konnten. Manchmal muss man sich eingestehen, dass man nicht zueinander passt. So viel Selbstvertrauen und Arbeitsethik muss eine Agentur haben, die gute Arbeit leisten will.

Ihr Lieblingsobjekt?
Meine Gitarre, eine Gibson Flying V von 1984 in Silverburst, die Farbe ist ganz wichtig. (lacht) Sie ist mein ganzer Stolz.

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Eine Sünde wert:
Gott, wofür würde ich sündigen? Gut sündigen heisst für mich gut essen. Sinnvoll sündigen, sozusagen.

Das Reiseziel Ihrer Träume:
Billund, Dänemark, im Juli. Mein Reiseziel der Träume ändert sich jedes Jahr, momentan ist es das Legoland Billund, natürlich geprägt durch unsere Kinder.

Welcher Sinn ist Ihr wichtigster?
Hören. Wer hört kann verstehen und handeln.

Was ist für Sie Kreativität?
Kreativität ist, aus Bestehendem Neues zu formen. Es gab Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Und jemand machte daraus Pizzateig. Natürlich ist Kreativität nichts ohne die Sucht, sie auch umsetzen zu wollen.

Was tun Sie als erstes, wenn Sie Werbewoche-Werber des Jahres 2016 werden?
Ich werde meine Frau anrufen, die daheim mit den Fingern auf dem Tisch scharrt und mir die Daumen drückt. Und dann: Saufen!

Und wenn Sie es nicht werden?
Saufen! (lacht) … ich bin jetzt schon megastolz, selbst wenn es bei der Nominierung bleibt. Mir kann gar nichts mehr passieren, Top 3 ist Podest. (lächelt) Ich drücke Thomas und Livio ganz doll die Daumen. Beide haben ihre Agenturen entscheidend vorangetrieben, man merkt eine Handschrift. Egal wer gewinnt, es ist der Richtige.

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Dennis Lück


 





Thomas Wildberger

Alter: 42
Geburtsort: Zürich
Familienstand: verheiratet, werdender Vater
daheim: Küsnacht, Zürich

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Thomas Wildberger: «Wenn Werbung zum Lachen bringt, dann: Hut ab»


Berufliche Stationen: Migros-Werbeabteilung; Texter Matter Galbucci Leo Burnett, später Matter Leo Burnett; Texter Jung von Matt/Alster; Springer & Jacoby; Creative Director Jung von Matt/Alster; Gründer und Mitinhaber Römer Wildberger Werbeagentur Berlin; Chief Creative Officer Publicis.


Werbewoche: Was bedeutet Ihnen der Platz auf der Shortlist?
Thomas Wildberger: Das ist eine schöne Auszeichnung, die bestätigt, dass ich sehr viel richtig gemacht habe.

Wem haben Sie von der Nominierung erzählt – obwohl ich das ausdrücklich verboten habe?
Nur meiner Frau. Aber ich bin schon mehrfach auf die Nominierung angesprochen worden, sie hat sich also offenbar schon herumgesprochen.

Werbung ist …
… Kommunikation.

Die beste Kampagne aller Zeiten?
Die What’s-up-Kampagne von Budweiser ist eine der besten Kampagnen aller Zeiten. Ich musste nie mehr in meinem Leben so über Werbung lachen wie bei dieser Kampagne. Es gibt nichts Schöneres als lachen und wenn Werbung zum Lachen bringt, dann: Hut ab. Auch VW-Werbung finde ich beispielhaft, schon seit Jahrzehnten. Und Jung von Matt hat es geschafft, für Audi einen Imagewechsel vom Pennerauto zum High-Level-Fahrzeug zu vollziehen und das werblich zu begleiten, inklusive Soundlogo. Ich erinnere mich vor allem an den Spot «Wo ist der Tank» – die Idee hätte ich gerne selbst gehabt. Das ist ein tolles Stück Werbung.

Ihr Lieblings-Fortbewegungsmittel?
Mein Renault Latitude von 2011. Der ist jetzt schon eine Legende, denn das Auto war ein absoluter Flop, wurde in Deutschland nur ein Jahr lang verkauft und man sieht ihn nur selten.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
Ich bin Pamela-Anderson-Double … (zeigt Fotos von sich im roten Badeanzug mit blonder Perücke) Vor rund 21 Jahren schaltete Jung von Matt ein Inserat mit einem Foto des Agenturteams am Strand und dem Copytext «Möchten Sie tatenlos zusehen, wie diese jungen Menschen ertrinken? Wir suchen (…) Produktioner und Pamela Anderson für den Empfang.» Also bewarb ich mich als Pamela Anderson – nach einem Fotoshooting im roten Badeanzug mit blonder Perücke. Ich bekam ziemlich schnell eine Stelle als Texter angeboten, der Start meiner Karriere. Alles, was ich bin, habe ich meiner Zeit bei Jung von Matt in Hamburg zu verdanken, sie hat mich geprägt. Sie fragen sich, warum man sowas macht als Bewerbung? Als ich die Anzeige gesehen habe wusste ich, dass ich in dieser Agentur arbeiten muss. Jung von Matt war damals DIE Agentur, die machten Werbung wie von einem anderen Stern. Neben meiner zweiten Identität als Pamela betreibe ich fast alle Sportarten, bei denen ein Ball im Spiel ist. In Hamburg war ich Gastkegler im legendären Werber-Kegelclub FiBuBlaLeGaJa. Die Abkürzung aufzulösen, wäre nicht jugendfrei. Nur soviel: Wer zweimal hintereinander einen Pudel warf, also keinen Kegel traf, musste nackt kegeln … (lacht) zum Glück bin ich ziemlich gut, wenn ein Ball im Spiel ist.

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Welche App brauchen Sie am Häufigsten?
Spiegel und Eurosport. Die liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Bier und Bratwurst oder Rotwein und Schoggi?
Rotwein und Schoggi.

Notwendig, um gut durch den Tag zu kommen?
Vorher 7,5 Stunden Schlaf.

Was tun Sie, wenn der Auftraggeber alles besser weiss?
Wenn er es vermeintlich besser weiss, versuche ich ihn davon zu überzeugen, dass ich es besser weiss. Wenn er es tatsächlich besser weiss, akzeptiere ich das.

Ihr Lieblingsobjekt?
Objekt ist nicht ganz richtig, sehr wichtig ist für mich meine sechsjährige Tibetterrier-Hündin Lotte. Sie ist, wie der Name schon sagt, buddhistisch veranlagt (lacht) und hat eine sehr, sehr beruhigende Wirkung auf mich. Sie schafft es sofort, mich runterzuholen und zu entspannen, wenn ich nach einem anstrengenden Tag heimkomme. In Berlin hatte ich Lotte mit in der Agentur, und auch dort hat sie ihre besondere Wirkung entfaltet. In gewissen Meetings war sie zu Beginn ein Eisbrecher, währenddessen lief sie manchmal herum, was lustig war, und wenn das Meeting zu lang wurde, kam sie und reklamierte. Das mochten auch unsere Kunden.

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Eine Sünde wert:
Der Haselnuss-Cake von Sprüngli, den es jetzt leider nur noch in Gross gibt. Früher gab es auch einen kleinen für 13 Franken für Zwischendurch.

Das Reiseziel Ihrer Träume:
Ich liebe L. A., finde die Stadt ganz toll, auch wenn sie sonst jeder grässlich findet. Allerdings war ich da schon häufiger. Ich würde gern mal nach Bora-Bora reisen. Meine erste Swatch war eine Bora-Bora, die erste Scuba-Uhr. Irgendwann habe ich mich gefragt, was Bora-Bora eigentlich ist und habe herausgefunden, dass es eine Insel ist, die ganz weit weg ist. Seitdem habe ich im Kopf, dass ich mal nach Bora-Bora will.

Welcher Sinn ist Ihr wichtigster?
Mein Bauchgefühl.

Was ist für Sie Kreativität?
Kreativität ist etwas Unerwartetes, etwas das man nicht einfach bestellen, kaufen oder sich aneignen kann. Kreativität ist eine Gabe, mit der man gesegnet ist oder nicht.

Was tun Sie als erstes, wenn Sie Werbewoche-Werber des Jahres 2016 werden?
Ich werde das mit all denjenigen feiern, die mich in den letzten vier Jahren begleitet haben und mitgeholfen haben, dass das möglich war.

Und wenn Sie es nicht werden?
Mache ich wahrscheinlich das Gleiche. Denn Nominiert bin ich ja schon – das sagt bereits viel aus und das kann man ja auch feiern.

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Thomas Wildberger

 





Livio Dainese

Alter: 43
Geburtsort: Brugg
Familienstand: verheiratet, zwei Kinder: Jael (7) und Leal (7)
daheim: Aarau, Aargau

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Livio Dainese: «Wir machen nur Kommunikation, keine Herzchirurgie»


Berufliche Stationen: Grundstudium Betriebsökonomie, dann Studium in Media Arts und Sciences; Lowe; Publicis; Jung von Matt; Hinderling Volkart; erst Executive Creative Director, dann Chief Creative Officer, Co-Leitung, Mitinhaber Wirz; Lehrtätigkeit an der FH Nordwestschweiz, der HWZ Zürich sowie Schulrat und Dozent an der Ad School Schweiz


Werbewoche: Was bedeutet Ihnen der Platz auf der Shortlist?
Livio Dainese: Ist schon noch cool! (lacht) Es ist schön, wenn man über seine Arbeit wahrgenommen wird, auch innerhalb der Branche, nicht nur bei Awards. Ich freue mich sehr.

Wem haben Sie von der Nominierung erzählt – obwohl ich das ausdrücklich verboten habe?
Niemandem! (lacht) Nein, natürlich unserer Geschäftsleitung. Und meiner Frau. Und meinen Kindern. Und meinen Stofftierchen Niels, Caspar und Simon. Komme ich jetzt ins Gefängnis?

Werbung ist …
… das falsche Wort für das, was wir tagtäglich tun. Ich verstehe mich nicht als Werber, sondern wir machen Kommunikation.

Die beste Kampagne aller Zeiten?
Ui, schwierig. Viele gute Kampagnen sind sehr zeitgeistig und haben daher ein rasches Verfalldatum. Ich drücke mich mit einem Klassiker, einem Film von Disney, den ich seit Jahren immer noch gleich gut finde. Weil guter Insight, guter kreativer Sprung, gutes Skript, gutes Set, gute Schauspieler, alles gut. Ein Paradebeispiel für «Turning Intelligence into Magic». Von den eigenen Kampagnen ist die beste meistens die Neuste, im Moment also die Neupositionierung von Melectronics. Dazu die Ikea-Literaturkritik mit Helmut Karasek und die Steinböcke Gian und Giachen für Graubünden Ferien. Ich mag ausserdem unsere Migros-Weihnachtskampagne, weil sie sechs Millionen an Spenden generierte und gleichzeitig für die Migros Marktanteile gewann. Und ausserdem das schnellste Doppelplatin in der Geschichte der Schweizer Hitparade ist.

Ihr Lieblings-Fortbewegungsmittel?
Mein neues Specialiced-Tarmac-Rennvelo, das schon wieder in der Reparatur ist. (lacht)

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
Ich habe zwei Leidenschaften, die erste ist Musik, die zweite Velofahren. Seit ich zwölf bin spiele ich in Bands. Eine Weile lang habe ich sehr intensiv gesungen und Gitarre in einer Indie-Rockband gespielt, mit vielen Konzerten, Plattenvertrag und Open-Airs, zum Beispiel als Vorband von The National und Sugababes. Wir waren beim gleichen Label unter Vertrag wie Gölä. Cashcow Gölä war auch der Grund, weshalb sich das Label eine solche Murksertruppe wie uns leisten konnte. In den letzten Jahren dudle ich eher mit Gitarre und Hammond für mich oder meine Buben und gelegentlich – und mit sinkendem Niveau – mit Freunden an den Hochzeiten ehemaliger Bandmitglieder. Vom Hobbyrocker zur schlechten Hochzeitsband – ein kolossaler Abstieg. (lacht) Velo fahre ich am liebsten in den Alpen, alleine und so lange wie möglich.

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Welche App brauchen Sie am Häufigsten?
Wetterradar. Das brauche ich fürs Velofahren.

Bier und Bratwurst oder Rotwein und Schoggi?
Bier und Wein! (lacht)

Notwendig, um gut durch den Tag zu kommen?
Einen guten Start. Wenn nicht grad bis um 10 Uhr schon alles hakt, komme ich besser durch den Tag.

Was tun Sie, wenn der Auftraggeber alles besser weiss?
Dann bleibe ich erstmal ruhig und überlege mir, ob er es wirklich besser weiss. Und wenn er es nicht besser weiss, dann überlege ich mir, wie ich ihm das beibringen soll. Und dann rufe ich ihn an.

Ihr Lieblingsobjekt?
Mein Rennvelo und meine Hammond B 3.

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Eine Sünde wert:
Es gibt keine Sünde.

Das Reiseziel Ihrer Träume:
Immer das nächste. Ich würde gerne mal mit dem Velo von Evian nach Nizza fahren. Und das mache ich auch, sobald ich Zeit habe und das Wetter stimmt.

Welcher Sinn ist Ihr wichtigster?
Der Unsinn. Probleme löst man am besten durch Lachen. Und wir machen nur Kommunikation, keine Herzchirurgie.

Was ist für Sie Kreativität?
Den wirklich guten Kreativen in unserer Branche gelingt immer eine Überraschung: Sie kommen aus dem Nichts mit einer ungewöhnlichen Idee oder kombinieren Gehabtes neu und liefern etwas noch nie Gesehenes. Der Betrachter fragt sich, wie sie auf diese Idee gekommen sind. Aber diese Fähigkeit haben nicht nur die so genannten Kreativen, jeder kann in seinem Fachgebiet kreativ sein und muss es heute auch. Sonst kriegt man komplexe Kampagnen gar nicht zustande.

Was tun Sie als erstes, wenn Sie Werbewoche-Werber des Jahres 2016 werden?
Mit den anderen beiden Nominierten anstossen.

Und wenn Sie es nicht werden?
Dann verbrüdere ich mich sofort mit dem anderen Loser. (lacht)

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Livio Dainese


Interviews und Redaktion: Anne-Friederike Heinrich
 





Wer wird Werbewoche-Werber des Jahres 2016?

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So 08.05.2016 - 18:38

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