Native Advertising schlägt laut einer Oath-Studie traditionelle Display-Werbung

Implizite Reaktionstests mit Native Advertising im Vergleich mit traditionellen Display-Anzeigen zeigen eine tiefere Markenaffinität, welche sich in Premium-Umgebungen und auf mobilen Geräten noch steigert.

Ausgewählte Formate für Native Ads (Bild: Oath.com).

Native Advertising bewirkt eine höhere Markenaffinität bei den deutschen Verbrauchern im Vergleich mit traditioneller Display-Werbung. Das hat eine Studie von Oath ergeben. Demnach würden 62 Prozent der Befragten eher Marken empfehlen, die sie in Native Ads gesehen haben und 39 Prozent eher den Kauf von diesen Marken in Betracht ziehen.

An der Studie nahmen Verbraucher aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien teil. In Verhaltenstests und impliziten Assoziationstests wurde untersucht, wie die Verbraucher mit Native Ads auf Mobiltelefonen und Desktops interagieren, sowohl in Premium- als auch in Non-Premium-Publisher-Umgebungen. Die Umfrage ergab zudem, dass das mit Premium-Publisher-Umgebungen verbundene Vertrauen dazu beiträgt, die Markenaffinität durch Native Advertising zu verbessern, was zu einem Anstieg der positiven Markenassoziationen um 34 Prozent führte.

 

Die Studienergebnisse auf einen Blick:

Vorteile über den Klick hinaus

  • Native Advertising löst eine grössere positive unterbewusste Reaktion aus, was zu einem Anstieg der positiven Markenassoziationen um 34 Prozent im Vergleich zu traditioneller Display-Werbung führt.
  • Diese positive unterbewusste Reaktion ist am grössten auf mobilen Geräten, mit einer Steigerung von 49 Prozent gegenüber herkömmlicher Display-Werbung.
  • Unterbewusste Wirkung hilft bei Native Ads, Markenliebe aufzubauen. Die entstandene Markenliebe kann über sechs wichtige Faktoren getestet werden kann, dazu zählen Respekt der Verbraucher, Vertrauensbildung und gemeinsame Werte.

 

Digitale Werbung muss sich weiterentwickeln

  • Traditionelle Anzeigen werden als zunehmend störend empfunden: Laut Erhebungen des OVK nutzen circa 20 Prozent der Deutschen Werbeblocker. Die aktuelle Oath-Studie ergab, dass es unter den 18- bis 24-jährigen sogar 54 Prozent sind.

 

Native Advertising überzeugt besonders auf mobilen Geräten

  • Native Advertising bietet ein hervorragendes Online-Erlebnis. 39 Prozent der Verbraucher haben eher das Gefühl, dass die Inhalte auf mobilen Geräten natürlicher aussehen.
  • Native Ads binden sich besonders gut auf mobilen Geräten ein, was das gesamte Engagement für mobile Seiten um 95 Prozent erhöht.

 

Es kommt auf die Position an

  • Eingeblendete Native Ads bieten eine bessere Darstellung und Markenwirkung im Vergleich zu Native Ads am unteren Rand der Webseite: Sie erzielten mehr als die doppelte durchschnittliche Verweildauer und ein Plus von 27 Prozent beim Markenbekanntheitswert.

«Native Advertising hat sich als ein erfolgreiches Format in der Branche weltweit etabliert und ersetzt zunehmend mehr und mehr Displayformate. Wir bei Oath optimieren unser Seitendesign regelmässig so, dass für unsere Nutzer eine bessere User Experience entsteht und gleichzeitig Werbebotschaften im Content implementiert werden, die eine hohe inhaltliche Relevanz haben», sagt Markus Frank, Managing Director DACH bei Oath. «Neuere Formate sind dabei für den Markenaufbau ein ebenso wirkungsvolles Mittel wie für die Conversion Rate. Messungen der Verweildauer und Brand-Uplift-Studien sind nur einige der Möglichkeiten, mit denen Oath die emotionale Bindung der Verbraucher an Native Ads evaluiert. Gleichzeitig sind diese auch eine perfekte Umgebung für interaktive Erlebnisse wie AR».

 

Über die Studie

Oath hat in Zusammenarbeit mit Sparkler verschiedene Umfragen in Deutschland, Grossbritannien und Frankreich mit über 6000 Teilnehmern durchgeführt, um den Wert von Native Ads zu ermitteln. Es wurden eine Reihe von Verhaltenstests und impliziten Assoziationstests durchgeführt, wobei über 60 Stunden lang Interaktionen mit digitalen Anzeigen über Website-Prototypen hinweg stattfanden und über 500'000 unterbewusste Reaktionen aufgezeichnet wurden. Implizite Assoziationstests messen die impliziten Reaktionen der Befragten auf Bilder und Wörter, die auf dem Bildschirm angezeigt werden.

 

Mi 28.11.2018 - 10:56

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