Pascale Bruderer besuchte «unsichtbar – Irritation in Schwarz»

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung besuchte Ständerätin Pascale Bruderer in Bern «unsichtbar – Irritation in Schwarz». Es handelt sich dabei um eine Kampagne der gemeinnützigen Basler Organisation Impulse.

Die Silhouetten von «unsichtbar - Irritation in Schwarz» gastieren noch bis am Donnerstag, 6. Dezember 2018 im Innenhof vom Berner GenerationenHaus. Die Kampagne von Impulse möchte damit für die Anliegen von Menschen mit Behinderung sensibilisieren. Anlässlich des internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am Montag, 3. Dezember 2018, besuchte Ständerätin Pascale Bruderer die Silhouetten-Präsentation. Die Präsidentin von «Inclusion Handicap» tauschte sich beim Rundgang mit den Protagonisten aus.

Jede fünfte Person in der Schweiz lebt mit einer Behinderung – einige davon sichtbar, andere hingegen unsichtbar. Die Kampagne «unsichtbar – Irritation in Schwarz» zeigt 13 lebensgrosse Silhouetten und macht mit aufgedruckten Zitaten auf die Anliegen und Herausforderungen von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Via QR-Codes auf den Silhouetten werden sie auf der Website www.unsichtbar-schweiz.ch zu sichtbaren Personen und werden mit Portraits vorgestellt. Visuell umgesetzt wurde die Kampagne von Pirmin Vogel.
 

Vorurteile erkennen und beseitigen

2018 waren die Silhouetten in mehreren Schweizer Städten zu sehen. Noch bis am Donnerstag, 6. Dezember 2018 sind sie im Innenhof vom Berner GenerationHaus aufgestellt. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am Montag, 3. Dezember 2018, war Ständerätin Pascale Bruderer vor Ort. Die Präsidentin von «Inclusion Handicap» tauschte sich beim Rundgang mit Traude Löbert und Karl Emmenegger aus, die als Protagonisten mitgewirkt haben – also mit Menschen, die mit den Silhouetten portraitiert werden.

Als symbolischen Beitrag legte Pascale Bruderer einen Spiegel in den «unsichtbar»-Reisekoffer. «Der wahre Schlüssel für einen respektvollen Umgang miteinander liegt darin, die Vorurteile im Kopf zu erkennen und zu beseitigen. Das bedingt eine Reflexion mit uns selber, mit uns als Mensch, mit unseren Vorurteilen und mit unseren Vorstellungen vom gesellschaftlichen Miteinander – die Kampagne „unsichtbar – Irritation in Schwarz“ trägt stark dazu bei», erklärte Bruderer.
 

Mo 03.12.2018 - 19:27

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