Christa Rigozzi und Gilbert Gress zeigen, wie schnell man im Süden ist

Am Montag stellte die Ferienregion Ascona-Locarno ihre neue Kampagne vor. Sie läuft am 21. März an, zeigt unter anderem Gilbert Gress auf dem Töffli und wurde von der Churer Agentur Skipp kreiert.

Herzstück der Kampagne bildet der TV-Spot, der am 21. März erstmals im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wird. In den Hauptrollen zwei alte Hasen der Schweizer Werbe- und Promilandschaft: Gilbert Gress und Christa Rigozzi. Ersterer tritt die Reise in den Süden mit dem alten Zweigang-Töffli an und wird in der einer Kurve von Rigozzi auf einer übermotorisierten Ducati überholt.

Mit der Kurzgeschichte wird nicht nur kommuniziert, dass die Region für viele unterschiedliche Personen aller Altersklassen als Feriendestination geeignet ist. Sie soll auch in Erinnerung rufen, dass man dank des neuen Gotthard-Basistunnels schneller denn je im Tessin ist: 2 Stunden und 15 Minuten dauert die Fahrt von Zürich bis Locarno aktuell nur noch.

 

 

 

Es wird schnell klar: Die Ferienregion am Lago Maggiore fokussiert ihre Strategie auf den Schweizer Markt und setzt mit den beiden Zugpferden Gress und Rigozzi auf zwei Aushängeschilder, die in beiden anvisierten Märkten, der West- und der Deutschschweiz, für Öffentlichkeit sorgen. «Unsere Analysen liessen uns zum Schluss kommen, dass wir diesmal nur auf den Schweizer Markt ‹losgehen› wollen», sagt Skipp-Gründer FiFi Frei.

Nicht nur in der Deutschschweiz sieht er aufgrund des Gotthard-Basis-Tunnel-Aufschwungs noch viel Potential, sondern vor allem auch in der Westschweiz. Sei das Interesse der Welschen am Tessin in der Vergangenheit eher bescheiden gewesen, habe dieses in den letzten Jahren aus eigenen Stücken zugelegt und eine treue Besucherschaft hervorgebracht, so Frei. Diesem Aufwärtstrend soll die Kampagne nun zusätzlichen Schwung verleihen. Angesprochen werden soll dabei nicht ein spezifisches Segment, sondern möglichst weite Teile der Schweizer Bevölkerung.

«Die klassische Gliederung in Zielgruppen hat bei uns ausgedient», sagt Benjamin Frizzi, Marketing Direktor bei Ascona-Locarno Tourismus. Neu setzt man auf virale Kommunikation und nutzt das Zusammenspiel von TV, Youtube und Social Media. Die gross angelegte TV-Kampagne steht im Zentrum und wird von Twitter, Facebook und Youtube flankierend unterstützt.

Gilbert Gress ist übrigens nicht nur an Bord, um die Brücke zur Westschweiz zu schlagen, sondern auch, weil er bekennender Ascona-Fan ist. Als vor zwölf Jahren sein langjähriger Lieblings-Hotelier in Juan-les-Pins (F) in Rente ging, wichen er und seine Frau durch einen Zufall nach Ascona aus – und halten dem Ort seither die Treue. «Wenn es uns irgendwo gefällt, dann gehen wir dort immer wieder hin», erzählt er.

 

Töffli-Bueb mit Haltung: Gilbert Gress auf seinem Zweigänger während des TV-Spot-Drehs. (Foto: Alessio Pizzicannella/Ascona-Locarno Turismo)

 

Vorgestellt wurde die Kampagne am Montag in einem Salonwagen der SBB auf dem Weg von Zürich nach Locarno. Den geladenen Medienvertretern wurden nicht nur kulinarische Spezialitäten aus dem Tessin serviert, sondern auch akustische: Das Duo Sinplus, das 2012 für die Schweiz zum Eurovision Song Contest antrat, trug den Kampagnen-Soundtrack live und unplugged vor. Und erklärte anschliessend, dass sich das Engagement im Laufe der Produktion vom Auftrag zur Herzensangelegenheit entwickelt habe. (hae)

Mehr zur Kampagne und zu Skipp lesen Sie in der nächsten Printausgabe der Werbewoche.

 

Sinplus rangen selbst Monsieur Gress ein Schunkeln ab. (Foto: Elena Cammarota, Skipp)

 

Spot-Premiere im Zug: Für die 26 Sekunden des Endprodukts wurden nach einer 48-stündigen Vorbereitungsphase 24 Stunden am Stück gedreht. Insgesamt war Skipp neun Monate mit dem Projekt beschäftigt. (Foto: Skipp)

 

Natalie Lupatini, Head of Marketing Ascona-Locarno Tourismus, erläutert die Kampagne. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Skipp-Gründer Ivo «FiFi» Frei im Zug. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Dirk Frischknecht (Skipp), Mattia Storni (Ascona-Locarno Turismo), Benjamin Frizzi (Ascona-Locarno Turismo), Elena Cammorato (Skipp), Christa Rigozzi, Gilbert Gress, Natalie Lupatini (Ascona-Locarno Turismo), Wendy Zala (Ascona-Locarno Turismo) und FiFi Frei (Skipp) (v.l.). (Foto: hae/Werbewoche)

 

Wo sie auftauchen, wird getuschelt: Gilbert Gress und Christa Rigozzi sollen die Aufmerksamkeit der Rest-Schweiz auf die Ferienregion Ascona-Locarno lenken. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Locarno, Sonnenschein, das Haar sitzt: Vor den Shootings mit Blick, SI & Co. bringt Christa Rigozzi die Frisur der Nation in Form. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Spontanes Erinnerungsbild für eine Damengruppe: Die neuen Aushängeschilder von Ascona-Locarno sind begehrte Fotosujets. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Make it happen: Für das Shooting der Schweizer Illustrierte wurde in Locarno in Windeseile ein Töffli aufgetrieben. (Foto: hae/Werbewoche)

 

Mo 20.03.2017 - 18:16

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