Das Meer braucht mehr

Umweltschutz Lowe in Zürich hat für Greenpeace eine Kampagne für den ganzen deutschsprachigen Raum lanciert.

Umweltschutz Lowe in Zürich hat für Greenpeace eine Kampagne für den ganzen deutschsprachigen Raum lanciert.
«Jeder für sich ist ein Tropfen, zusammen

sind wir ein Ozean», sagt der japanische Dichter Ryunosuke Satoro.

Seine Weisheit steht als Headline über der aktuellen

Greenpeace- Kampagne «SOS Weltmeer». Das Projekt ist die längste

Expedition, die Greenpeace je unternommen hat. Sie wird ein ganzes Jahr

dauern und von der Krise unserer Ozeane erzählen – von den Azoren bis

zur Antarktis.



Auf Initiative von Greenpeace Schweiz haben sich die drei

deutschsprachigen Länder für einen gemeinsamen, länderübergreifenden

Auftritt entschieden. Anfang Jahr wurde ein Pitch durchgeführt, den die

Agentur Lowe in Zürich für sich

gewinnen konnte.

Als Botschaft musste kommuniziert werden: Unsere Ozeane werden

leergefischt, vollgemüllt, vergiftet, aufgeheizt und keiner schaut hin.

Keiner?

Die weltweite Greenpeace-Expedition «SOS Weltmeer» segelt ein Jahr lang

gegen Gier und Gedankenlosigkeit und für einen umfassenden Schutz der

Ozeane. Hauptziel dieser grössten Expedition der Greenpeace-Geschichte

ist die Schaffung eines weltweiten Netzwerks von Meeresschutzgebieten,

in denen sich die Natur wieder ungestört entfalten kann. Auf dem Weg zu

diesem Ziel will Greenpeace weltweit eine Million Meeresschützer

mobilisieren, die sich mit ihrem Namen hinter die Initiative stellen. Denn «nur so kann der nötige Druck

auf Politik und Wirtschaft ausgeübt und ein klares Signal gesetzt

werden», meint Muriel Bonnardin als Gesamtverantwortliche von

Greenpeace Schweiz. Der Claim zur Kampagne ruft somit auf: «Komm an

Bord. Werde Meeresschützer.»

Die Crossmedia-Kampagne von Lowe unter CD Valentina Hermann

dramatisiert die Krise der Weltmeere auf immer wieder neue Weise. Sie

sensibilisiert ein breites Publikum fürs Thema Meeresschutz,

mobilisiert Meeresschützer und aktualisiert dabei das Image von

Greenpeace als wichtigster Organisation für den Schutz der Meere.

In der Schweiz, in Deutschland und Österreich kommen insgesamt

sieben Anzeigenmotive zum Einsatz. Ein Sujet zeigt zum Beispiel

drastisch, wie zu jedem Stück Fisch im Einkaufsnetz massenweise weitere

Meerestiere im Fangnetz sterben müssen. Ähnlich funktionieren Plakate,

Banner, Radiospot, TV-Spot und Mailings. Die Kampagne nimmt die

Schwerpunkte der Expedition auf und kommuniziert sie teilweise zeitlich

auf die Expedition abgestimmt: zur Ferienzeit beispielsweise mit dem

Thema Mittelmeer, im Herbst mit dem Schwerpunkt Fischerei. Die erste

Welle in der Schweiz ist im Mai gestartet.

Das grosse Entgegenkommen aller Partner macht diese Kampagne möglich.

Bei der Umsetzung wurden weitgehend Greenpeace-Bilder verwendet.

Der Unterwasser-Spot mit faszinierenden Aufnahmen der bald bedrohten

Fauna wurde vom britischen Kameramann Gavin Newman in Bonaire

aufgenommen und von Michael Fueter bei Condor Films als Consultant

betreut. Die Schauspielerin Bibiana Beglau lieh Greenpeace im Zürcher

Hastings-Tonstudio ihre Stimme als Sprecherin für den TV- und

Radiospot.

Alle weiteren Infos zur Kampagne finden sich auf www.sosweltmeer.org,

wo man sich auch persönlich als «Tropfen» in den grossen Ozean der

engagierten Umweltschützer eintragen kann.    


Andreas Panzeri








Stand der Dinge


Lowe Worldwide hat im April 06 bekannt gegeben, sich auf 8 Hubs in den

Wachstumsmärkten zu konzentrieren, mit affiliated Agenturen in den

europäischen Märkten. Lowe Schweiz prüft zurzeit mehrere Möglichkeiten auf ihre Nachhaltigkeit für Mitarbeiter und Kunden und

wird sich für die beste Lösung entscheiden.



CEO Kurt Gallus Schmid


Mo 18.08.2008 - 12:17

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