China: Keine Werbung mit Schweinen im Jahr des Schweins

Huntingtons Kampf der Kulturen betrifft für einmal die Werbebranche ganz direkt: In China darf zum buddhistischen Neujahrsfest, wenn das Jahr des Schweins beginnt, im Fernsehen nicht mit Abbildungen von Schweinen geworben werden. Diese Weisung erfolgte aus Rücksicht auf die muslimische Minderheit.

Huntingtons Kampf der Kulturen betrifft für einmal die Werbebranche ganz direkt: In China darf zum buddhistischen Neujahrsfest, wenn das Jahr des Schweins beginnt, im Fernsehen nicht mit Abbildungen von Schweinen geworben werden. Diese Weisung erfolgte aus Rücksicht auf die muslimische Minderheit.  
Die zuständige Zensurbehörde habe die Weisung an die Werbeagenturen des Landes weitergeleitet, sagte ein Manager der in Schanghai ansässigen Agentur Mindshare am Freitag gegenüber der SDA.
Der Agenturvertreter weiter: «Das Verbot gilt auch für Slogans wie «Goldenes Schwein bringt Glück» oder «Glückliches Jahr des Schweins». Am 18. Februar endet das Jahr des Hundes und das Jahr des Schweins beginnt. Das Werbeverbot wurde damit begründet, dass Nationalitätenkonflikte vermieden werden sollten. Offiziell gelten 21 Millionen der 1,3 Milliarden Chinesen als Muslime, denen das Schwein als unreines Tier gilt.

Mo 18.08.2008 - 12:27

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