Aus für vier Werbebildschirme im Zürcher Niederdorf

Auf Geheiss des Bundesgerichts müssen vier Werbebildschirme im Zürcher Niederdorf definitiv weg: Die Lausanner Richter haben einen Entscheid des Verwaltungsgerichts gegen die Betreiberfirma City Lights gutgeheissen.

Auf Geheiss des Bundesgerichts müssen vier Werbebildschirme im Zürcher Niederdorf definitiv weg: Die Lausanner Richter haben einen Entscheid des Verwaltungsgerichts gegen die Betreiberfirma City Lights gutgeheissen.
City Lights hatte die Bildschirme im Laufe des Jahres 2005 in Vitrinen von drei historischen Liegenschaften in der Zürcher Altstadt installiert. Auf den Monitoren wechselten im 10-Sekunden-Takt Standbilder mit Werbung für in den Häusern ansässige Firmen sowie für andere Geschäfte und Betriebe.
Dann aber schaltete sich die Stadt ein. Nach einem gerichtlichen Hin und Her wandte sich Jürg Knecht, Chef von City Lights, an das Bundesgericht. Dieses hat seine Beschwerde nun abgewiesen. Laut den Lausanner Richtern seien die Bildschirme baubewilligungspflichtig. Mittels der Monitore würden grossflächig Lichtimmissionen abgestrahlt, wobei die Lichtsignale zudem rasch verändert werden könnten. Dafür brauche es eine Bewilligung.
Das Verwaltungsgericht habe bei seinem Entscheid den strengen Massstab der Stadt für Fremdwerbung der umstrittenen Art in den Altstadtgassen zu Recht geschützt. Auch eine Ungleichbehandlung im Vergleich mit ähnlichen Anlagen ausserhalb der sogenannten «Kernzone Altstadt» oder mit Plakatwerbung sei nicht ersichtlich.
Das Bundesgericht hatte im vergangenen März vorsorglich die Abschaltung der Bildschirme angeordnet. Nachdem die Betreiberfirma dieser Aufforderung nicht sofort nachgekommen war, liess die Stadt den Strom für die Monitore abstellen (siehe
).

Mo 18.08.2008 - 12:48

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