Alte Zöpfe, neue Ufer

In Zürich fand die diesjährige Generalversammlung der Account Planning Group Switzerland (APGS) statt. Gordon Nemitz von Wirz ist neuer Präsident. Er folgt auf Ester Elices.

Der Vorstand der APGS (Foto: zVg).

Wie immer Ende November balgte sich die Strategie-Community der Schweizer Kommuni­kations­wirt­schaft um die letzten freien Plätze an der diesjährigen Generalversamm­lung der APGS. Dies­mal im Zürcher Restaurant Santo. Jahresrechnung, Mutationen im Vorstand, Vorstellen der Neumitglieder, Rückblick, Ausblick und ein amüsantes Tischgespräch mit Johan Olzon des Produktionskollektivs Soeder bildeten den Rahmen. Der Ausblick und die geplante Repositio­nierung der Account Planning Group Switzerland liessen aufhorchen. Vieles wird neu.

 

Gordon Nemitz, neuer Präsident der APGS

«Im neuen Jahr wollen wir auf unsere wichtigsten Aktivitäten fokussieren und neue Kooperationen eingehen», verkündet Gordon Nemitz, neu gewählter Präsident der APGS und Executive Strategy Director bei Wirz, «wir haben nicht nur ein tolles Programm geplant, sondern machen die APGS auch agiler und zugänglicher für Neumitglieder auch aus anderen, verwandten Branchen.»

 

Hello, good bye: Die Neuen und die Alten im Vorstand der APGS

Mit herzlichem Beifall verabschiedet wurde die langjährige Präsidentin, Ester Elices, die ihr Amt nach 5 Jahren grossen Engagements zur Verfügung stellte. Einstimmig gewählt wurde als neuer Präsident Gordon Nemitz. Auch Marco Casile, der die APGS im Vorstand jahrelang begleitete, stellte sein Amt zur Verfügung. Neu für ihn kommt Romana Weber, Strategic Planner bei Jung von Matt/Limmat, in den Vorstand. Zudem stösst Michael Selz, Director Insight & Strategy bei OMD Schweiz, zum Vor­standsteam der APGS.

 

Neumitglieder most welcome

Tatsächlich war der Mitgliederbestand der APGS noch nie so hoch wie dieses Jahr. 78 Strateginnen und Strategen zeichneten bisher ihre Mitgliedschaft, 3 neue kommen dieses Jahr dazu. Dennoch will sich die APGS noch weiter öffnen. Neu werden auch Persönlich­keiten aus verwandten, strategisch ausgerichteten Disziplinen der Kreativwirtschaft will­kommen geheissen. Gleichzeitig soll die APGS verjüngt werden. Um die Hürde für Neumit­glie­der bis zum 31. Lebensjahr zu senken, wird ihr Mitglie­der­beitrag in Zukunft nur noch die Hälfte betragen als bisher, also 250 Franken. Neu unterstützt der Mediaprofi Oliver Schönfeld die Aufnahmekommission der APGS.

 

Weniger ist mehr: Das Programm 2017

Zu den Highlights in den vergangenen Jahren gehörten der Start der 2016 ins Leben gerufenen Ad School. Hinzu kommen die How-to-Veranstaltungen für den Know-how-transfer, die Beer Cases zum ungezwunge­nen Erfahrungsaus­tausch und natürlich der Strategy Slam, der Strategiewettkampf der DACH-Region. Während der Strategy Slam 2016 sehr gut besucht war, litten andere Aktivitäten der APGS an zu wenig Teilnehmenden. Darum will die APGS das Angebot straffen, qualitativ weiter verbessern und näher an die Wünsche der Mitglieder bringen.

So werden die spätabendlichen Beer Cases in Zukunft als frühmorgendliche Coffee Cases neu aufgelegt. Neu lanciert wird auch der Strategiestammtisch in einem Zürcher Lokal. Zudem ist die Liste spannender Vortragender für das neue Jahr schon lang: Bakel Walden von der SRG, Johannes Eisenhut des Vereins X-27, Stefan Pabst von W.I.R.E., der Hirnforscher Hennric Jokeit, die Trendanalystin Mirjam Hausser oder der Campaigner Jan Schlink von WWF werden für ein spannendes Programm sorgen. Kooperationen z.B. mit dem ADC und anderen Organisationen sollen verstärkt werden. Und auch die Ad School wird wieder Studierende suchen.

Mo 04.12.2017 - 13:08

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