Mammut lässt User Höhenluft schnuppern

Mammut eröffnet mit dem #project360 die dritte Dimension der digitalen Alpin-Kartographie und lässt User den Mythos von Matterhorn und Eiger Nordwand am Bildschirm erleben – neu auch in Virtual Reality auf dem Smartphone.

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Mit dem #project360 erschliesst der Schweizer Bergsportspezialist Mammut das Matterhorn und die Eiger Nordwand virtuell und visuell – aus Bergsteiger-Sicht und direkt aus der Wand. Die Bilder dafür liefert ein speziell entwickelter Rucksack mit sechs Kameras für eine vollständige Rundum-Sicht. Profi-Alpinisten trugen die Kamera-Rucksäcke über den Hörnligrat am Matterhorn und durch die legendäre Heckmair-Route in der Eiger Nordwand. Das

Ergebnis: Nicht weniger als eine beeindruckende 360° Rundum-Sicht aus der Wand, zu sehen unter Mammut.ch/project360 und im App-Store (Android und iOS) unter dem Namen Mammut #project360. Die Aufnahmen machen die legendären Routen der Erstbesteiger Schritt für Schritt für jeden online erlebbar und vermitteln spürbar die Faszination der berühmten Berge: Mit wenigen Klicks bewegt sich der User durch die Wände, blickt in die Höhe oder Tiefe und kann den Verlauf der Route aus unmittelbarer Nähe studieren. Die Blickrichtung bestimmt der User dabei selbst.

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«Street View» in der dritten Dimension

Spektakuläre Bilder aus den berühmten Bergen waren nur ein Aspekt des #project360: Die aussergewöhnlichen Ansichten der Route tragen zu einem einmaligen und neuartigen Nutzer-Erlebnis bei und machen die Website sowie die App zu einer Art vertikalem Street-View. «Mit #project360 erweitern wir das, was Google mit Street View in Länge und Breite umsetzte: Wir eröffnen mit einer Tiefenansicht eine dritte Dimension – und das in einer weitaus höheren Qualität als bislang möglich», sagt Rolf Schmid, CEO von Mammut und persönlich begeistert von den Tiefblicken. Unter anderem lassen sich die 360°-Ansichten nämlich auf Smartphones und Tablets allein durch deren Bewegung steuern.

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Virtual Reality am Berg dank der Mobile-App

Seit dem 3. Februar 2015 ist Mammut #project360 auch als App für die gängigen Betriebssysteme erhältlich. Die vom Schweizer Bergsportspezialisten Mammut entwickelte App #project360 lässt den User mit dem Smartphone oder Tablet das grossartige Ambiente klassischer Grate, Gletscher und steiler Wände in wirklichkeitsgetreuen 360°Panorama Bildern und Videos erleben. Er wird Teil der Seilschaft von Pro Team Athleten und Bergführern. Dabei lässt sich der Blickwinkel auf Smartphones und Tablets allein durch die Bewegung der Geräte steuern.

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Mit einem entsprechenden Head-Mounted Device (z.B. Google Cardboard, Zeiss VR One, Homido, etc) lassen sich die Bilder als virtuelle Realität darstellen, wodurch der User noch näher am Geschehen ist. Zusammen mit den Profibergsteigern wagt er sich in die luftigen Höhen des Matterhorns oder alternativ in die berüchtigte Kälte der Eiger Nordwand. Der Blickwinkel schwenkt dabei mühelos mit den Kopfbewegungen mit. Geeignet für alle Altersgruppen, sofern sie nicht unter Höhenangst leiden.

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Technik für Performance am Berg

Dem gigantischen Projekt ging eine intensive Vorbereitung voraus. Zusammen mit dem Fotografen Matthias Taugwalder von Concept360 und der Münchner Werbeagentur Heye wurde Anfang 2014 der Entschluss zur Durchführung des umfangreichen Projektes gefasst. Schnell war klar: Mit dem «Project 360» würden alle Beteiligten Pionierarbeit in Sachen digitaler Kartographie leisten. Entscheidend war vor allem die technische Ausrüstung der Mammut Pro-Team Athleten Stephan Siegrist und Dani Arnold. Denn unabhängig von den Bildern aus der Wand stand die Sicherheit der Alpinisten zu jeder Zeit an erster Stelle. Konkret bedeutete das: Die Technik, musste leicht sein und durfte weder die Bewegungen einschränken, noch beim Klettern stören. Am Anfang stand daher die Auswahl der richtigen Kameratechnik und deren Anbringung an einem klettertauglichen Rucksack. In aufwändigen Probeläufen in Kletterhallen, in den Schweizer Alpen und an der Eiger Nordwand selbst wurden Modelle verschiedenster Hersteller getestet.

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Als beste Lösung erwies sich ein 360°-Video-System von GoPro, das mit insgesamt sechs Kameras auf ein Systemgewicht von knapp zwei Kilogramm kommt. Das System bot während der Tour zahlreiche weitere Vorteile: ein automatisierter Auslöser ermöglichte auch Bilder an schwierigen Stellen der Route und das gesamte System überzeugte mit einfacher Handhabung in unterschiedlichsten Klettersituationen. Auch die Unempfindlichkeit gegen die niedrige Temperaturen am Berg sprach für diese Lösung. Doch erst die Integration in einen von Mammut speziell entwickelten Alpin-Rucksack machte die Kameratechnik klettertauglich: Auf Basis des Modells «Trion Nordwand» entwarf die Entwicklungsabteilung des Schweizer Bergsportspezialisten einen Rucksack, der sowohl den alpinistischen wie auch den technischen Anforderungen genügte.

Fr 20.02.2015 - 11:10
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