Serbischer Drogenboss besticht Medien und Parteien
Nach übereinstimmenden Berichten heimischer Medien hatte Saric, der als serbischer Staatsbürger im benachbarten Montenegro untergetaucht sein soll, mit Drogen viele Hundert Millionen Euro verdient. Dieses Geld habe er in zahlreichen Balkanländern in den Kauf von Firmen und riesiger Ackerflächen gesteckt. Jetzt müsse der Staatsanwalt für die Organisierte Kriminalität an Darko Saric ein Exempel statuieren, verlangte der Staatssekretär. «Es muss die Verbindung der Drogenkriminalität mit dem Grosskapital, den politischen Strukturen, den Parteien und einzelnen Medien in Serbien und in der Region unterbrochen werden.»
«Totaler Krieg gegen die Organisierte Kriminalität»
Die Belgrader Zeitung Blic veröffentlichte am Freitag auf ihrer Titelseite einen Bericht, wonach es zwischen dem Kabinettschef des serbischen Innenministers und dem Drogenboss Saric eine Verbindung gebe. Der serbische Staatspräsident Boris Tadic hatte in dieser Woche der Organisierten Kriminalität im Land erneut den «totalen Krieg» erklärt.
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