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04.12.2009 | 08:22
MEDIA & MEDIEN
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Kommt es zu einer weiteren Übernahme in der Schweizer Presselandschaft?

Im Juni erklärte Albert Polo Stäheli, der CEO der NZZ-Gruppe in einem Interview mit der Handelszeitung, dass er an der Übernahme des Aktienpaketes von 37%, dass die Publigroupe an der Basler Zeitung hält, interessiert wäre, sofern die Mehrheitsbesitzerin, die Familie Hagemann, das ebenfalls so sehen würde.

Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Wie der Tages Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe vermeldet, scheinen die Gespräche zwischen Stäheli , der Publigroupe und dem BaZ-Verleger Matthias Hagemann kurz vor dem Abschluss zu stehen. Noch vor Weihnachten soll der Deal über die Bühne gehen. Nicht auszuschliessen sei, dass es zu einem späteren Zeitpunkt auch zu einer Zusammenarbeit mit Peter Wanners Aargauer AZ-Gruppe kommen könnte.
Die BaZ würde gut in das Portefeuille der NZZ-Gruppe umfassen, das heute neben der NZZ, das St. Galler Tagblatt mit den Verbundblättern in Appenzell, im Rheintal, Toggenburg und Will, die Neue Luzerner Zeitung mit Ablegern in Nid- und Obwalden, Schwyz, Uri und Zug, den Zürcher Unterländer, den Zürcher Oberländer sowie die Zürichsee-Zeitung umfasst. Polo Stäheli verpasste der NZZ-Gruppe kurz nach sinem Amtsantritt erstmals eine neue Führungsstruktur auf Gruppenebene. Er drängte auf eine verstärkte Zusammenarbeit der Regionalzeitungen. Durch den Einbezug der BaZ und eventuell der Mittellandzeitung zur Gruppe könnte das so geschaffene Synergiepotenzial bedeutend erhöht werden. Die NZZ-Gruppe könnte damit ihre Position im Schweizer Zeitungsmarkt weiter verbessern und einen starken Gegenpol zu Tamedia im Bereich der abonnierten Tagespresse bilden.


BAZ dementiert Gerüchte über Fusion

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