News

11.08.2009 | 11:28
MARKETING & KOMMUNIKATION
2 KOMMENTARE
KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Wirbt Kebap-Ali für die Köchlistube?

Hesskiss hat das Rätsel um die Plakatkampagne mit dem Kebap-Türken gelöst. Ein schwarz-weisser Störer wurde dazu auf diverse «Ali»-Plakate in den Zürcher Quartieren 3 und 4 aufgeklebt. «Bei uns essen Sie besser: Restaurant Köchlistube» ist darauf zu lesen. Macht Ali also wirklich schweizweit Werbung für ein Zürcher Restaurant? Kaum zu glauben, meinte auch ein Kommentator auf Werbewoche.ch. Nun ist klar, die Zürcher Agentur wollte als Trittbrettfahrerin von der aufmerksamkeitswirksamen Plakatkampagne profitieren und nutzte mit dieser Guerillaaktion die Gelegenheit, mit geringem Aufwand Werbung für das Restuarant zu machen. Reaktionen auf die Werbeidee blieben bislang aus, sagte Dieter Boller von Hesskiss auf Anfrage der Werbewoche. Bei der Agentur rechnet man aber nicht damit, dass die Aktion ein Nachspiel haben wird. Es sei ja schliesslich eine kleine Geschichte, da die Aufkleber bloss im Kreis 4 gestreut wurden.


APG als Hauptverdächtige

Bislang steht die Plakatgesellschaft als Hauptverdächtige im Fokus: Diese hatte vor zehn Jahren eine Kampagne mit einer unbekannten Frau, Angie Becker, lanciert und die Plakataktion auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Das Fazit: 75 Prozent der Befragten konnten sich sehr gut an Angie Becker erinnern, vor allem beim jungen Publikum kam sie bestens an.


Verantwortlich für die Guerillaaktion bei Hesskiss: Roland Hess (CD), Dieter Boller (Text), Pascal Herzog (Grafik), Nathalie Zeller und Matthias Städeli (Beratung).







Anzeige

KOMMENTARE

Roger

Also Hesskiss ist für die Überkleber in Zürich verantwortlich? Vorstellbar. Wer hinter der eigentlichen Kampagnen steckt, bleibt doch weiter fraglich. Das sich die Köchlistube eine Schweizeweite AGP Kampagne leisten kann (und dies überhaupt sinnvoll fände) ist eher fraglich.

11.08.2009

Peter Stöckli

Eine frische Idee von HESSKISS...

11.08.2009

ABO-SERVICE

MIT EINEM ABO DER WERBEWOCHE WERDEN SIE AUCH ONLINE-MEMBER

Mit einem Print-Abonnement haben Sie ab sofort kostenlosen Zugang zum Internet-Archiv der Werbewoche. Dort können Sie mittels einfacher Stichwortsuche auf sämtliche Artikel der letzten sieben Jahre zurückgreifen - blitzschnell und zum Nulltarif!

Testen Sie jetzt zwei Wochen lang unser kostenloses Probe-Abo und überzeugen Sie sich selbst!

ZUM BESTELLSERVICE

UMFRAGE

Ist der Schweizer Werbemarkt gross genug für zwei sprachregionale Unterhaltungssender?

AKTUELLE WERBEWOCHE

Peter Felser zum Jubiläum 75 Jahre BSW.

AKTUELLE WERBEWOCHE

QR-Codes, Kooaba-Bilderkennung, Augmented Reality – sagt Ihnen das was? Die drei Technologien ermöglichen es zum Beispiel, direkt über ein Plakat oder Inserat Konzertkarten zu bestellen, die Wohnung probeweise mit virtuellen Möbeln einzurichten oder vor den Augen des Betrachters aus einem Backstein ein 3D-Haus wachsen zu lassen. Cool! Wie «erweiterte Realität» funktioniert und was sie bringt, ist aber längst noch nicht Allgemeingut. Die Werbewoche hat in Erfahrung gebracht, was geht und was kommt.

AKTUELLE WERBEWOCHE

Ideen möglich machen ist die Kompetenz von Outbox. Der Druckexperte Michael Kampos und sein Team finden für Werbeagenturen und Direktkunden die jeweils beste, günstigste oder schnellste Druckerei.