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17.09.2015
Printausgabe

Vom Apfelbaum zum Facebook-Traum

Beat Hürlimann über eine knackige Kampagne zum Tag des Apfels am 18.9.2015.

Bei Coop, V-Zug und anderswo in der Schweiz werden heute Äpfel verteilt. Mit gutem Grund. Dr. Philipp Gerber, Ernährungsspezialist beim Unispital Zürich: «Mit seinem Mix aus Vitaminen, Kohlenhydraten, Spurenelementen, Ballaststoffen und Flüssigkeit liefert der Apfel alle Zutaten für die perfekte Zwischenverpflegung.»

Am Freitag ist Tag des Apfels. Schon seit 23 Jahren organisiert der Schweizer Obstverband diesen Tag auf dem Höhepunkt der Apfelernte. Obstverband und V-Zug haben den heutigen 18. September zum Anlass für eine gemeinsame Facebook-Kampagne genommen. Beide Firmen verbindet das Bekenntnis zum Wirtschafts- und Lebensraum Schweiz. Der Apfel ist mit einem jährlichen Pro-Kopf-Konsum von über 15 Kilogramm die mit Abstand beliebteste Frucht der Schweiz. Und V-Zug ist mit über 4,5 Millionen im Einsatz stehender Geräte der beliebteste Haushaltsgerätehersteller der Schweiz. Eine solch partnerschaftliche Kampagne im Kontext eines aktuellen Ereignisses bietet wirkungs- und kostenmässig Vorteile. Wenn’s eben passt. V-Zug-Koch Martin Auf der Maur: «In der Schweizer Alltags- und Gourmet-Küche ist der Apfel sehr präsent. Ob fürs Backen, Kochen, Dämpfen oder auch in Salaten oder Desserts. Die Vielseitigkeit macht es aus. Der Apfel ist eine coole Frucht.» Mit Mediziner Gerber und Koch auf der Maur erteilen die Kampagnenmacher Fachspezialisten das Wort. Die Stimmen von Spezialisten geniessen nachweislich besonders hohe Glaubwürdigkeit. Sechs Interviews und drei Besuche haben acht Geschichten, drei Videoreportagen, fünf Rezepte und einen Snackhack hervorgebracht. Sie wurden diese Woche auf den Blogs Blog.vzug.com und Swissfruit.ch publiziert und werden aktuell via Facebook beworben.

TagDesApfels - Reportagen und Geschichten.gif




Die Videoreportage

Die Schweiz ist, was Äpfel anbelangt, weitgehend Selbstversorgerin. Mehr als 800 Obstproduzenten und zahlreiche Obstlogistiker im Land sorgen für ganzjährige Verfügbarkeiten und kurze Transportwege. Wer dazu beiträgt und was sich mit Schweizer Äpfeln in Schweizer Haushaltsgeräten Feines anstellen lässt, erzählt die dreiteilige Reisereportage mit dem Titel «Vom Apfelbaum zum Gourmettraum». Die Bewerbung erfolgt mit Facebook-Videoanzeigen. Sujets sind drei 15-Sekunden-Teaser im Motion-Graphic-Style. Das Video und jeder Abschnitt startet mit einer erfrischenden Motiongrafik.









Die Apfelgeschichten: Storytelling 
und Targeting


Die Geschichten erzählen die Wirkung des Apfels entlang von Lebensphasen und in Alltagssituationen. Eine Idee, die während des Interviews beim Ernährungsspezialisten entstand. Damit war auch die Voraussetzung des Targetings für die geplanten Facebook- Zielgruppen- und Facebook- Karussell-Anzeigen geschaffen.


Die Story über Äpfel für Kinder

Kinder mögen Äpfel und das ist gut so. Äpfel liefern nämlich einen feinen Mix mit Inhaltsstoffen, der Kindern gut bekommt. Im Beitrag liefert der Spezialist wertvolle Erkenntnisse zur positiven Wirkung. Auch V-Zug-Koch auf der Maur äussert sich: «Als Vater einer vierjährigen Tochter achte ich selbstverständlich auf eine gesunde Ernährung. Und da gehört der Apfel definitiv dazu.» Im V-Zug-Kochstudio zeigt er dann auch das passende Rezept für den nächsten Kindergeburtstag: Apfelrosen.


Die Story über Äpfel für Feinschmecker

Mit Äpfeln macht das Spiel mit Geschmäckern beim Kochen besonders Spass. Im Beitrag gibt’s fein schmeckende Rezepte, die zu spielerischem Umgang mit Äpfeln einladen. Im Fokus der V-Zug-CombiSteamer mit der exklusiven Funktion Vacuisine fürs Vakuumgaren. Facebook-Zielgruppe: Versuchsweise Anrede einer fokussierten Zielgruppe «Garen mit Vakuum», 5000 Personen an der Zahl.


Die Story über Äpfel für Schüler und Lehrlinge

Äpfel verleihen keine Flügel. Aber sie liefern gesunden Treibstoff für anstrengende Lern- und Arbeitstage. Im Beitrag gibt es gute Gründe und Tipps für ein Leben vor zwanzig mit etwas mehr Apfel. Denn der Apfel ist Durstlöscher, Sattmacher, Verdauungsregulierer und Energielieferant in einem. Facebook- Zielgruppe: Alle 13- bis 18-Jährigen, 180'000 an der Zahl.


Die Story über Äpfel für rüstige Wandervögel

Der beste Snack für sportliches Unterwegs ist der Apfel. Er löscht den Durst, schmeckt fein und liefert Energie. Im Beitrag wandern wir auf seinen Spuren und liefern zwei Snackrezepte. Facebook-Zielgruppe: Alle über 60-Jährige mit Interesse Sport, 66'000 an der Zahl. Auch reifere Semester sind auf Facebook anzutreffen!


Die Story über Äpfel für die Kreativen
 unter den Werbewoche-Lesern


Dr. Gerber hat euch Folgendes zu sagen: «Ich erinnere mich, während meiner Prüfungen im Medizinstudium hatte ich immer Apfelschnitze mit dabei. Der Apfel ist länger anhaltend, hat auch Zucker drin, dazu Flüssigkeit. Während einer Belastung, wie in einer Prüfungssituation (Anmerkung des Autors: Präsi-Situation, Nachtschicht), ist beides, Zucker und Flüssigkeit, wichtig. Über den Apfel erfolgt die Abgabe langsamer, was den Zuckerspiegel konstant hält. Es gibt nicht diesen Boost mit anschliessendem Abfall wie beim Traubenzucker.»


Die Story über Äpfel
 für Denksportler


Mein Favorit ist die Story über Äpfel für Denksportler. Denn Äpfel sind das beste Doping für Prüfungsmomente und andere Herkulesaufgaben. Im Blogpost fahnden wir nach leistungssteigernden Substanzen im Apfel. Facebook- Zielgruppe: Aktuelle Absolventen einer Uni oder Fachhochschule, rund 50'000 an der Zahl.


Cleveres Visual-Design-Konzept


Wichtig ist eine eigenständige, markante und vor allem eine weg- und hinweisende Bildsprache. Claudia Wild, sie hat die Symbole entworfen, ist auch Spezialistin in Signaletik.


Das 3-Phasen-Facebook- Konzept


Phase 1: Innerhalb einer grossen, definierten Zielgruppe wird ein Kurzvideo (15 Sek.) zum «Tag des Apfels» beworben. Ziel: in Kürze Zielgruppenlisten mit User generieren, die das Video mindestens drei Sekunden betrachten. Phase 2: Bewerben der Blogartikel mit Karusselanzeigen bestehend aus 5 Sujets. Phase 3: Am «Tag des Apfels» und in den zwei Folgetagen werden die erstellten Inhalte verschiedenen Personen mithilfe der Zielgruppenmöglichkeiten auf Facebook zugewiesen, und zwar inhaltlich und optisch bestmöglich auf die Zielgruppe abgestimmt.


Teamwork

Kinder mögen Äpfel und das ist gut so. Äpfel liefern nämlich einen feinen Mix mit Inhaltsstoffen, der Kindern gut bekommt. Im Beitrag liefert der Spezialist wertvolle Erkenntnisse zur positiven Wirkung. Auch V-Zug-Koch auf der Maur äussert sich: «Als Vater einer vierjährigen Tochter achte ich selbstverständlich auf eine gesunde Ernährung. Und da gehört der Apfel definitiv dazu.» Im V-Zug-Kochstudio zeigt er dann auch das passende Rezept für den nächsten Kindergeburtstag: Apfelrosen.

Mit am Kampagnentisch sassen bzw. sitzen noch: Videoproduzentin Judith Steiner, V-Zug-Onlinemarketing-Leiter Erich Krügel mit Melanie Kurmann, Facebook-Spezialist Florian Muff von Hutter Consult, Visual Designerin Claudia Wild mit Gregor Meili, Bernadette Galliker und Sepp Christen vom Schweizer Obstverband, unsere drei bereits erwähnten Video- und Experten-Protagonisten sowie Beat Hürlimann, verantwortlich für Konzept, Projektierung, Storys und Texte.


Ziele

Schafft die Kampagne den Sprung vom Apfelbaum zum Facebook-Traum? Vermag sie den Zielmix aus Views (Reichweiten), Klicks (Engagements), Verweildauer (Interesse) und Erfahrungsgewinn (Lerneffekt) zu erfüllen? Alle Videos und Beiträge warten auf den Blogs von V-Zug und Obstverband (Links oben im Text).

Beat Hürlimann
 

Externe Links:
huerlimanncc.com

Tags:
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Beat Hürlimann

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