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Thomson Reuters schliesst viertes Quartal mit Verlust ab
Der Finanzdatenspezialist Thomson Reuters hat das vergangene vierte Quartal wegen einer 3 Milliarden Dollar schweren Wertberichtigung mit einem Verlust von 2,57 Milliarden Dollar abgeschlossen.

Dies gab der Konzern am Donnerstag bekannt.In der Vorjahresperiode hatte der Nachrichten- und Datenkonzern noch 224 Millionen Dollar verdient. Thomson Reuters war 2008 mit der Übernahme des britischen Nachrichtenanbieters Reuters durch die kanadische Mediengruppe Thomson entstanden. Thomson hatte rund 17 Milliarden Dollar für Reuters bezahlt.
Das Geschäft mit Finanzmarktkunden, grösstenteils identisch mit den übernommenen Reuters-Geschäften, ist seit einiger Zeit das Sorgenkind des Konzerns, der seinen langjährigen Chef Tom Glocer im Dezember gegen James Smith ausgetauscht hat.
Die Finanzkrise hat die Hauptkunden der Sparte Markets, die Banken, kräftig in Mitleidenschaft gezogen und damit auch die Geschäfte von Thomson Reuters mit Daten- und Nachrichtenterminals für Händler und Fondsmanager beeinträchtigt. (SDA/RTD)
(Bildausschnitt: Keystone)
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Media & Medien
Thomson Reuters
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