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23.03.2012
Media & Medien

Tamedia: Förderpreis für drei Journalisten

Tamedia zeichnet zum vierten Mal seit 2008 herausragende Beiträge in ihren Medien mit einem Förderpreis aus. Verliehen werden die Förderpreise vom Ausschuss der publizistischen Konferenz der Chefredaktionen unter dem Vorsitz von Verleger Pietro Supino.

Mitarbeitende oder Teams, denen im vergangenen Jahr ein anerkannter Medien- oder Journalistenpreis zugesprochen wurde, werden bei der Auswahl automatisch berücksichtigt. Für den Förderpreis 2011 haben sich drei Journalisten von Le Matin und Tages-Anzeiger qualifiziert: Ludovic Rocchi von Le Matin, Michael Meier vom Tages-Anzeiger und Maurice Thiriet, Tages-Anzeiger.
 
Die Förderung soll den individuellen Bedürfnissen der Gewinnerinnen und Gewinner Rechnung tragen und sie bei publizistischen Projekten oder einem Perspektivenwechsel unterstützen, heisst es in einer Tamedia-Mitteilung. Den Preisträgerinnen und Preisträger werden bezahlte Arbeitszeit, finanzielle Unterstützung für eine grosse Recherche, ein Austausch mit einer anderen Redaktion im In- oder Ausland und die Möglichkeit einer Weiterbildung angeboten.

Gewinner des Förderpreises
Ludovic Rocchi, Redaktor bei Le Matin, erhielt den Prix Dumur 2010 für seine Enthüllungen im Fall Hainard, die zum Rücktritt des Neuenburger Staatsrates führten. Seit 1987 verleiht eine Jury, bestehend aus rund zwanzig Journalisten, Chefreaktoren und ehemaligen Chefredaktoren, den prestigeträchtigsten Journalistenpreis in der Romandie. Der Prix Dumur ist benannt nach dem ehemaligen Informationschef des Westschweizer Fernsehens.

Michael Meier, Redaktor beim Tages-Anzeiger, erhielt 2011 den Zürcher Journalistenpreis für sein Gesamtwerk. In den Ressorts Inland, Ausland, Zürich, Kultur, Hintergrund und Leben hat Michael Meier in den vergangenen mehr als 25 Jahren für den Tages-Anzeiger wichtige Beiträge verfasst. «In seinem Fach ist er ein Kulturkritiker im besten Sinn des Wortes», heisst es in der Laudatio der Jury. Michael Meier lese die Zeichen der Zeit mit Blick in die Zukunft.
 
Maurice Thiriet, Redaktor beim Tages-Anzeiger, erhielt für seinen Artikel «Die eingebildete Astronautin» den Zürcher Journalistenpreis 2011 in der Kategorie Nachwuchs. Die Jury hielt fest, dass er sich nicht von forschen Aussagen habe blenden lassen, die im heutigen Medienbetrieb gerne gemacht werden. Die attraktive Geschichte einer jungen Frau aus dem Toggenburg, die es zu Nasa-Astronautin geschafft hat, haben viele bereitwillig nacherzählt. Thiriet hingegen ging der Sache auf den Grund und entlarvte die «stratosphärische» Story, lobte die Jury.
 
 

Externe Links:
www.tamedia.ch

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