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08.02.2013
Media & Medien

New York Times: Bezahlmodell macht sich bezahlt

Die New York Times verdient erstmals mehr mit Lesern als mit Anzeigen. Grund dafür ist das Bezahlmodell des stark auf Online-Leser setzenden Titels.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte seien im vergangenen Jahr die Einnahmen aus Zeitungsverkauf und Online-Abos höher gewesen als die des Anzeigengeschäfts, teilte die Mediengruppe New York Times Company am Donnerstag gemäss SDA mit. Durch Print- und Online-Leser habe die Gruppe 954 Millionen Dollar verdient und mit dem Anzeigenverkauf 898 Millionen Dollar. Der Konzern verbuchte im letzen Jahr laut SDA einen Gewinn von 133 Millionen Dollar. Dagegen steht ein Verlust von 39,7 Millionen Dollar im Jahr 2011.

«Die Zahlen zeigen die Bereitschaft unserer Nutzer hier und überall in der Welt, für Journalismus höchster Qualität, für den die New York Times und andere Titel des Unternehmens stehen, zu bezahlen», erklärte Unternehmenschef Mark Thompson gemäss SDA. Im vierten Quartal sei die Zahl der Online-Abonnenten der Zeitungen The Times und International Herald Tribune um 13 Prozent auf 640'000 gestiegen, beim Boston Globe um acht Prozent auf 28'000.

Für eine uneingeschränkte Nutzung des Portals Nytimes.com müssen Online-Leser seit März 2011 zahlen (Werbewoche.ch berichtete).

 

Externe Links:
www.sda.ch

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New York Times

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