Maxomedia organisiert sich neu und Kreativchef Reto Schild verlässt die Agentur

Die Berner Agentur Maxomedia reagiert auf Veränderungen der Branche und organisiert sich um. Im Zuge dessen verlässt Reto Schild, Kreativchef und Partner, die Agentur per Ende Februar.

«Die Digitalisierung verändert auch die Agenturbranche und insbesondere die Art der Zusammenarbeit. Reaktionszeiten werden kürzer und Aufgaben komplexer, so dass diese künftig immer weniger von einzelnen Personen gelöst werden können», meint Bernhard Herzig, CEO und Mitgründer von Maxomedia, zum neuen Ansatz.

Kreativprozess neu organisiert
«Für uns sind daher Funktionen – wie auch die Creative Direction – weniger Titel als vielmehr Aufgaben, die von der Organisation und den Teams statt von einzelnen Personen wahrgenommen werden», so Herzig weiter. Neu übernehmen die Projektteams mehr Verantwortung. Als eine Folge verlieren Organigramme und Hierarchien an Bedeutung. Mitarbeitende schlüpfen in verschiedene Rollen und Teams organisieren sich stärker selbst.

 

Wir sind überzeugt, dass starre Jobbeschriebe in Zukunft immer weniger gut funktionieren werden.

 

Maxomedia hat rund 40 Profis aus verschiedensten Bereichen an Bord, die dafür sorgen, dass Kundenprojekte nahtlos weitergeführt werden. «Wir sind überzeugt, dass starre Jobbeschriebe in Zukunft immer weniger gut funktionieren werden. Unsere Neuorganisation ist letztlich eine Reaktion auf diese Veränderung», so Herzig. «Wir sind überzeugt, dass sich die unmittelbarere Kollaboration und der gestärkte Fokus auf die Mitarbeitenden sowohl auf die Effizienz wie auch auf die Effektivität in den Projekten auswirken wird.»

 

Reto Schild
Creative Director Reto Schild verabschiedet sich.

Reto Schild verlässt die Agentur
Creative Director Reto Schild, langjähriger «Maxo» und Partner, verlässt im Zuge der organisatorischen Veränderungen das Unternehmen per Ende Februar: «Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit bei Maxomedia, die mich nachhaltig geprägt hat. Nun bin ich offen für neue Herausforderungen.» Bernhard Herzig dankt ihm für sein grosses Engagement: «Wir dürfen auf acht erfolgreiche gemeinsame Jahre zurückblicken. Während dieser Zeit hat Reto die Agentur wesentlich geprägt und uns in vielen Bereichen weitergebracht. Ich wünsche ihm alles Gute für die zukünftigen Herausforderungen!»

Eingestiegen bei Maxomedia als Art Director, war Schild seit 2013 Mitglied der Geschäftsleitung und Partner. Unter seiner Leitung lancierte die Berner Agentur unzählige Projekte – in digitalen und crossmedialen Feldern – und durfte diverse Auszeichnungen entgegennehmen (u.a. ADC, Cannes Lions, Eurobest, German Design Award, Epica, BOSW, SDV).

Mi 31.01.2018 - 17:00
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Kommentare

#1

Dass ein Kreativunternehmen wie Maxomedia bis heute offenbar auf starre Jobbeschriebe setzt, verwundert. Die fortschreitende Digitalisierung müsste schon seit mehreren Jahren gerade grössere Agenturen dazu bringen, interne Strukturen und Mechanismen zu hinterfragen und eine neue Dynamik in die Teamarbeit zu bringen.

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