Neue Präsidentin für den Publikumsrat

Susanne Hasler wird per 2017 neue Präsidentin des Publikumsrats der SRG Deutschschweiz. Die Aargauerin löst Manfred Pfiffner ab, der den Rat während der letzten acht Jahre leitete.

Hasler ist Organisationspsychologin und Bezirkslehrerin sowie Präsidentin der Programmkommission der SRG Aargau Solothurn und folgt auf Manfred Pfiffner, der während 16 Jahren Mitglied des Publikumsrats war und ihm seit 2009 vorstand. Neue Vizepräsidentin wird Kathy Gerber aus Kirchlindach BE.

 

Wechsel auf der Ombudsstelle

Während einer langen Zeit hat Manfred Pfiffner, Erziehungswissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule Zürich, als kritischer Medienkonsument unzählige Sendungen mitverfolgt, beobachtet und mit den Programmverantwortlichen kontrovers besprochen. Sein Know-how bleibt der SRG Deutschschweiz auch zukünftig erhalten. Der Publikumsrat hat ihn auf Vorschlag des amtierenden Ombudsmanns Roger Blum per 2017 zu seinem Stellvertreter gewählt. Die bisherige stellvertretende Ombudsfrau Sylvia Egli von Matt legt ihr Amt nach neun Jahren per Ende Jahr nieder.

Foto: SRG Deutschschweiz/Imagopress/Patrick Lüthy

 

 

 

Di 20.12.2016 - 20:57

Kommentare

Wahl auf Lebenszeit

Gemäss einer Studie (Dispatch No. 30 | 25 May 2015) des Forschungsinstituts «Afrobarometer» lehnen in 29 afrikanischen Staaten 75 % der Einwohner das Modell «Präsident auf Lebenszeit» ab. Dass fast 30 afrikanische Staaten das Demokratieverständnis der Verantwortlichen des Publikumsrats SRG Deutschschweiz in den Schatten stellen, finde ich bemerkenswert.

Auffallend ungenau informieren die Verantwortlichen der SRG.D über den Wechsel im Präsidium des Publikumsrats SRG.D (fünf Tage vor Weihnachten bzw. zwölf Tage [sic!] vor Amtsantritt der neuen Präsidentin). Bei der Wahl handelt es sich offenbar - wie schon bei früheren Wahlen - um eine Wahl auf Lebenszeit.

Aus meiner Sicht wurde auch die «Ombudsmann SRG.D»-(Dunkelkammer-)Wahl durch den Publikumsrat SRG.D - 17 Tage vor Amtsantritt - so ungenau wie möglich kommuniziert.

1. Ist es Zufall, dass die Verantwortlichen der SRG.D ihr Publikum über den von mir verfassten Kommentar (22. März 2016) zum Beitrag «Roger Blum neuer Ombudsmann SRG Deutschschweiz» ('https://www.srgd.ch/de/aktuelles/2016/03/17/roger-blum-neuer-ombudsmann…;) falsch informieren? Dies obwohl ich am 4. April 2016 | 07:39 dem Geschäftsleiter von SRG.D - Herr Dani Ernst - die genannte Irreführung mit Fakten belegt habe.

2. Ist es Zufall, dass wichtige Fragen - die ich zum «SRG.D-Ombudsmann-Reglement» an Frau Sylvia Egli von Matt bzw. an Herr Prof. Dr. Roger Blum schickte - seit Monaten unbeantwortet sind?

Was braucht es - nach dem äusserst knappen RTVG-Abstimmungsresultat vom 14. Juni 2015 - damit die genannten Verantwortlichen in der Neuzeit ankommen und kritische Fragen zu ihrem Demokratieverständnis nicht als Feindseligkeit, sondern als Chance wahrnehmen?

Ohne einen starken «SRG-Frühling» sehe ich für die Zukunft des «SRG-Farbfernsehens» schwarz.

Christian Georg Stähelin
RFZ-Mitglied seit 1992/93

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